Institutionelle präferieren die indirekte Anlage – Trotz Anlagedrucks wandeln Institutionelle ”auf ausgetreten Pfaden”

10.Februar 2015   
Kategorie: Der Fondsbrief

Eine Befragung von Rueckerconsult von rund 100 institutionellen Investoren auf einer Fonds-Veranstaltung sieht als Ergebnis, dass institutionelle die indirekte Anlage, bevorzugt Immobilien-Spezialfonds, präferieren. Dabei hat sich die alte ”Der Immobilienbrief”-Recherche, dass Investoren bevorzugt mit ähnlich gesinnten Partnern investieren, bestätigt. Deutsche Investoren wollen am liebsten mit anderen deutschen Investoren zusammen gehen. Das Sicherheitsbedürfnis sei nach wie vor sehr hoch. Entsprechend gering sind die Renditeerwartungen. Trotz Anlagedrucks wandelten die Institutionellen ”auf ausgetreten Pfaden”. Dies zeige sich am nach wie vor eher geringen Interesse an alternativen Investments wie Immobilienanleihen, Wandelanleihen und Kreditfonds. Zum anderen liege der Fokus oft immer noch bei Büroimmobilien in den deutschen Metropolen. (WR)

Insgesamt könnte sich künftig lt. einer Befragung von Rueckerconsult der Anteil der indirekten Immobilienanlagen verstärken. 28% der Befragten wollten den Anteil indirekter Immobilienanlagen erhöhen, nur 19% dagegen den Anteil der direkten Investments. Weitere 26% wollen künftig ausschließlich indirekte Immobilieninvestitionen tätigen. Die meisten Spezialfonds-Investoren wünschen sich eine Mindestinvestorenanzahl zwischen zwei und zehn, wobei der Großteil ein bis drei Co-Investoren als optimal empfindet. Vor allem nicht-deutsche Investoren, insbesondere internationale Private Equity Fonds und internationale Staatsfonds, stoßen auf weniger Gegenliebe.

 

Bei den durchschnittlichen rund zwei Drittel nennen eine durchschnittliche Mietrendite zwischen 4,0 und 5,0%. 14% der Befragten geben sich mit Mietrenditen von 3,75% oder weniger zufrieden und nur 7% streben Mietrenditen oberhalb von 6% an. Der Viertel der Befragten haben ihren Fokus weiterhin ganz klassisch auf den Nutzungsarten Büro und Einzelhandel. Bei den Versicherungen und Pensionskassen ist der Anteil mit 87% beziehungsweise 83% noch größer. Bei der Nutzungsart Büro verhalten sich die Investoren wie gewohnt: Rund 70% wollen weiterhin in den Metropolen investieren. Nur 20% erwägen ein Ausweichen auf Mittelstädte bzw. B-Städte.

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