Leistungsbilanz-Check – Project Gruppe knackt 1. Mrd. Euro Marke

10.Februar 2015   
Kategorie: Der Fondsbrief

Die Leistungsbilanz ist das wohl aussagekräftigste Werk, dass ein Initiator vorlegen kann, um in der weißen Welt des Kapitalmarktes anerkannt zu werden. Das war übrigens schon vor den neuen gesetzlichen Regelungen so. Wir haben uns einmal die Leistungsbilanz der einzelnen Projekte der Bamberger Project Gruppe angeschaut, einen der derzeitigen High-flyer der Szene.

 

Die Project Gruppe investiert in Wohnprojektentwicklungen in Metropolregionen Deutschlands. Bis 2013 hat das Unternehmen 62 Objekteentwicklungen im Bestand. Zu den Standorten gehören Nürnberg, Potsdam, Hamburg, München, Fürth, Wiesbaden sowie in Berlin. Das Projektvolumen liegt bei mit 963 Mio. Euro nur noch knapp unter der Mrd. Euro-Marke. Inklusive der Ankäufe in 2014, die noch nicht berücksichtigt sind, dürfte die Milliarde-Grenze geknackt sein. Zu den 2014 getätigten Ankäufen gehört u.a. eine im Hamburger Stadtteil Schnelsen, wo 42 gehobene Eigentumswohnungen entstehen sollen oder die Badstraße in Berlin sowie die Kalbacher Hauptstraße in Frankfurt am Main.

 

In 2013 wurden zwei Objekte abgeschlossen, in 2014 insgesamt acht Objekte. Die Gesamtrendite auf Objektebene der zehn Projekte beträgt über 12% nach Gewerbesteuer. Spitzenreiter ist dabei ein Wohnprojekt in der Prinzregentenstraße in Berlin mit 22,8%. Aus den acht Projekten aus 2014 sind etwas 65 Mio. Euro an die einzelnen Fonds zurückgeflossen. Diese erwirtschafteten ca. 10 Mio. Euro Gewinne. Dieser ergibt sich aus den Faktoren Einkaufspreis, Baukosten, Bauzeit, Verkaufspreis, Verkaufszeit, zusätzliche Sanierungsrisiken sowie Risiken zu kleiner Objektgrößen, denn gerade diese kommen deutlich leichter an Renditegrenzen. Bisher abgeschlossen wurden 20 Objekte für die einzelnen Project Fonds. Dabei ergaben sich durchschnittliche Objektrenditen von 12,32%. 2015 sollen weitere acht Projekte planmäßig abgeschlossen werden, deren Wohneinheiten bereits jetzt zum Großteil veräußert sind.

 

Die einzelnen Investitionsquoten der Beteiligungsmodelle liegen zwischen 67,54% beim Project Reale Werte Fonds, der allerdings erst im Juli 2014 geschlossen wurde und sich noch in der Investitionsphase befindet, und 98,76%. Neuester Fonds, der bereits die Erlaubnis als AIF von der BaFin erhalten hat, ist der Project Wohnen 14, der bereits sechs Objektinvestitionen getätigt hat. Dazu gehören z.B. der Bau von 16 Wohnungen in der Frankfurter Fuchstanzstraße, 38 Eigentumswohnungen in der Rothenburger Straße in Nürnberg sowie der Bau von 130 Wohnungen in der Wilhelmshavener Straße ebenfalls in Nürnberg.

 

Fazit: Spricht man im derzeitigen Marktumfeld über Emissionshäuser, die sowohl im Vertrieb als auch bei der Performance vorne dabei sind, kommt man an den Bambergern derzeit kaum vorbei. Sie punkten beim Anleger vor allem durch ihr reines Eigenkapitalkonzept auf allen Ebenen und profitieren von der Marktentwicklung der deutschen Wohnimmobilie. Davon profitieren auch die Objekte von denen ein Großteil deutlich besser läuft als erwartet. Auch wenn erst bei Abschluss der Projekte für den Anleger abgerechnet wird, so ist davon auszugehen, dass die Prognosen der Beteiligungen zumindest erfüllt werden. (AE)

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