Der Handelsimmobilien Report Nr 120

Der Handelsimmobilien Report Nr 120

Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Investoren suchen Core-Objekte, doch die Chancen im Markt für Handelsimmobilien liegen vor allem im Bereich Revitalisierung. Bei engen Kapitalmärkten passt das nur schwer zusammen. Deshalb ist eine neue Sicht auf Handelsimmobilien notwendig. (Seite 1)

Investmentmarkt – Schwacher Start im 1. Quartal – Belebung erwartet: Der Investmentmarkt für Handelsimmobilien ist relativ schwach ins Jahr 2012 gestartet. Mit 1,35 bis 1,5 Mrd. Euro erreichten Retail Assets nur einen Anteil von knapp 30% am Gewerbeimmobilienmarkt. Der Mangel an gefragten Core-Objekten und die Verlangsamung der Transaktionsprozesse im 2. Halbjahr 2011 haben das Geschäft gedämpft. Experten erwarten jedoch eine weitere Belebung. (Vierbuchen, Seite 2)

„Ziel ist es, den ICSC noch stärker zu vernetzen“: Gespräch mit ECE-Chef Alexander Otto über seine Aufgaben und Ziele als Chairman des International Council of Shopping Centers (ICSC) in Europa: Über europäische Datenbanken, die Notwendigkeit, Restriktionen in EU-Mitgliedsländern abzubauen und die neuen Ansprüche an die Architektur. (Seite 5)

Hahn-Gruppe – Neuer Investor bietet Zugang zu neuen Anlegerkreisen: Im April hat der Kapitalinvestor Joachim Loh seine Beteiligung an der Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG auf 24,98 % aufgestockt. Mit diesem langfristig orientierten Partner an ihrer Seite will die Hahn-Gruppe ihre Expansion auf dem Markt für großflächige Handelsimmobilien und „hybride Shopping-Center“ fortsetzen. (Vierbuchen, Seite 8)

GRR REM startet mit dem neuen German Retail Fund No 1: Dass sich Handelsimmobilien auch hierzulande im Bewusstsein der institutionellen Investoren als sichere Anlageklasse etabliert haben, lässt sich am besten am wachsenden Interesse der Versicherungen und Pensionskassen ablesen. Inzwischen wächst bei dieser Klientel auch das Interesse an Fachmärkten und Fachmarktzentren. Gute Voraussetzungen für den neuen GRR REM-Fonds. (Vierbuchen, Seite 10).

Stadtentwicklung – Neue Akzente für die Innenstadt von Walsrode: Der Hamburger Projektentwickler HBB hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Städten maßgeschneiderte Projekte zu bieten. In der Stadt Walsrode mit ihren 23 000 Einwohnern, im Herzen der Lüneburger Heide, entwickelt das Unternehmen auf dem Gelände des ehemalige Citykaufhauses ein Geschäftszentrum der besonderen Art. (Seite 12)

Spielwaren – Stabilisierender Faktor für den Buchhandel: Der deutsche Spielwarenhandel erzielte in den vergangenen Jahren steigende Umsätze und zeigt sich für die Zukunft optimistisch. Ein Grund dafür liegt zum einen in der gelungenen Erweiterung der Sortimente um multimediale und digitale Spielwaren, zum andern in einer erfolgreichen Ansprache zusätzlicher Altersschichten. (Wotruba, Seite 12)

Nachgefragt zum Thema Spielwarenmarkt bei BBE-Experte Rainer Bartle (Seite 13)

Internationalisierung – Die Karawane der Einzelhändler zieht weiter: Trotz oder womöglich wegen der diversen Finanz- und Schuldenkrisen weltweit ist der globale Einzelhandel auch 2012 ungebrochen auf Expansionskurs. Für seine Studie „Wie international ist das Geschäft des Einzelhandels?“ befragte der Immobiliendienstleister CBRE 326 der weltweit führenden Einzelhändler aus 73 Ländern und untersuchte ihr Engagement in mehr als 200 renommierten Städten der Welt.(Vierbuchen, Seite 14)

Shopping-Center-Planungen – Der Wettbewerb unter den Städten wird steigen: Mit der Rathaus Galerie hat die Stadt Leverkusen vor einigen Jahren das heimische Einzelhandelsangebot aufgewertet, um den Kaufkraftabfluss nach Köln einzudämmen. Solingen plant ein neues Shopping-Center, um einen lokalen Kontrapunkt gegen die Metropolen Düsseldorf und Köln zu setzen. Der Wettbewerb der Städte um die Gunst der Kunden nimmt zu. (Vierbuchen, Seite 16)

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