Der Handelsimmobilien Report Nr. 139

Der Handelsimmobilien Report Nr. 139

  • ·Editorial von Ruth Vierbuchen: Das Brutto-Inlands-Produkt und der private Konsum sind seit 1994 um jeweils 45% gewachsen. Der Vergleich mit der Entwicklung des Einzelhandelsumsatzes zeigt, dass die Branche abgehängt wurde. Der Staat schöpft zu viel Kaufkraft ab. Das kann sich eine Volkswirtschaft wie die deutsche nicht leisten. Das spielt auch mit Blick auf Europa eine wichtige Rolle. (Seite 1)
  • ·Vermietungsmarkt 2013 – Gute Basis für den Investmentmarkt 2013: Der Einzelhandel ist ständig auf der Suche nach einem besseren Standort oder einer neuen Verkaufsfläche. Denn die neue Lage kann mehr Umsatz bringen. Oder der Händler braucht einen größeren oder kleineren Laden. So wird auch 2013 die Suche auf dem relativ stabilen deutschen Markt nach Flächen fortgesetzt, so dass sich die Mieten insbesondere in den Top-Lagen der Metropolen aus Sicht der Marktexperten positiv entwickeln werden. (Vierbuchen, Seite 2)
  • ·Binnenkonjunktur 2013 – Die Volkswirtschaft braucht einen starken Handel: Der Handelsverband Deutschland HDE erwartet 2013 ein recht stabiles Einzelhandelsjahr. Und auch die Bundesbürger blicken mit mehr Optimismus in die Zukunft, nachdem die Euro-Krise zum Jahreswechsel aus den Schlagzeilen verschwunden war. Der Einzelhandel mahnt aber, dass durch die Energiewende nicht zu viel Kaufkraft abgeschöpft werden darf. Denn das schwächt die wichtige Binnenkonjunktur. (Vierbuchen, Seite 4)
  • ·ECE Nachhaltigkeitskongress – Stadt und Mensch im Wandel: Ressourcenknappheit, Extremwitterungen, Erderwärmung – der Klimawandel ist Tatsache. Die ECE sieht sich als europäische Shopping-Center-Marktführerin auch in punkto Umweltschutz im öffentlichen Fokus. Deshalb will das Unternehmen nicht nur im eigenen Unternehmen nachhaltiges Denken und Handeln umsetzen, sondern auch Projektpartner, Dienstleister, Mieter und Kunden dafür gewinnen. (Richter, Seite 7)
  • ·ULI/PwC-Studie – Erstmals wieder mehr Optimismus in der Immobilienwirtschaft: Das Ergebnis der Studie „Emerging Trends in Real Estate Europe 2013“ kommt nicht wirklich überraschend: Erstmals sind 2 deutsche Städte, München und Berlin, nach Einschätzung der internationalen Branchenexperten „die attraktivsten Immobilienmärkte Europas“. Und zum ersten Mal seit 5 Jahren blicken die befragten Immobilienexperten auch wieder optimistisch in die Zukunft. Aber: Die Finanzierung von Immobilieninvestments über Bankkredite ist ungeachtet der niedrigen Leitzinsen schwieriger geworden. (Vierbuchen, Seite 10)
  • ·Market Intelligence – Der Kunde wird zum Part in der Strategie: In der Industrie ist der Auftragseingang ein wichtiger Indikator. Er zeigt, wie hoch die Kapazitätsauslastung des Unternehmens sein wird. Im Einzelhandel gibt es einen solchen Indikator nicht. Die Kunden besuchen im Vorfeld einer Verkaufssaison keine Messen, um anschließend beim Einzelhändler ihre Bestellungen aufzugeben. Der Händler stellt vielmehr ein modernes Angebot zusammen – überlegt, was seiner Kundschaft gefallen könnte – und hofft, dass er den Geschmack möglichst vieler Kunden trifft. Dieses Geschäft ist von Unsicherheiten geprägt – und erfordert gute Marktanalysen. (Vierbuchen, Seite 14)
  • ·Skyline Plaza – Wie ein Spaziergang durch Frankfurt: Nicht weniger als das neue Herz des Frankfurter Europaviertels soll das Skyline Plaza nach den Vorstellungen seiner Entwickler werden. Am 29. August dieses Jahres ist die Eröffnung geplant. Gut ein halbes Jahr vorher sind 96% der Flächen vermietet. Wie das Milaneo in Stuttgart, der Potsdamer Platz in Berlin oder das Mittelrhein Forum in Koblenz sind das Skyline Plaza und das Europaviertel ein wichtiges Stück Stadtentwicklung auf dem Areal des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs. (Vierbuchen, Seite 16)
  • ·Einzelhandel – Eine florierende Konjunktur führt nicht zwangsläufig zur Prosperität des Handels: Die deutsche Konjunktur konnte der rauen Entwicklung auf den Finanzmärkten recht gut trotzen und Deutschland wird deshalb zu Recht als „sicherer Hafen“ bezeichnet. Denn keine Volkswirtschaft zeigt sich derzeit ähnlich stabil. Deutschland gilt für Anleger damit als risikoarmer Markt mit hohem Wachstumspotenzial: Das Bruttoinlandsprodukt ist seit Beginn der gesamtdeutschen Statistik 1994 jährlich um durchschnittlich rd. 2,2% gestiegen. Dies ist ein konstanter, positiver Wert, wenn man bedenkt, dass darin auch die schlimmste Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik enthalten ist. (Doplbauer, Seite 17)

 

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