Der Handelsimmobilien Report Nr 178

Der Handelsimmobilien Report Nr 178

·         Editorial von Ruth Vierbuchen: Mit Blick auf die Probleme bei Karstadt wird viel über das Thema „Krise der Warenhäuser“ diskutiert. Doch der Strukturwandel war letztlich nicht das Problem des Essener Warenhaus-Unternehmens. Den hat der einstmals größte Warenhaus-Konzern Europas gemeistert. Der Grund für den Niedergang ist ein ganz anderer. (Seite 1)

·         Kommunen im Internetzeitalter – Städte müssen über ihre Zukunft nachdenken: Die Umbrüche im Einzelhandel zwingen die Städte über ihre Existenzfähigkeit nachzudenken. Dabei spielt auch in Mittelstädten die Digitalisierung eine zentrale Rolle, um damit die Grundlage zu schaffen, für den Einzelhandel lokale Marktplätze aufzubauen und so dem Online-Handel Paroli zu bieten. Die Abwärtsspirale, die der Strukturwandel ausgelöst hat, kann aus Sicht von Experten nur durch die Bündelung aller Kräfte bewältigt werden. Dabei ist auch privatwirtschaftliches Engagement gefragt. (Seite 2)

·         Fachmarktzentren – Genehmigungspraxis behindert den Strukturwandel: Fachmärkte und Fachmarktzentren sind bei Investoren sehr gefragt. Im 1. Halbjahr 2014 waren sie mit 2,65 Mrd. Euro die stärkste Anlageklasse auf dem Investmentmarkt für deutsche Handelsimmobilien. Da das Gros der SB-Warenhäuser, Baumärkte oder Fachmarktzentren in Westdeutschland in den 1980er- und in Ostdeutschland in den 1990er-Jahren am Stadtrand oder auf der grünen Wiese gebaut wurde, steht bei vielen Objekten eine Modernisierung oder Revitalisierung an. Doch die Genehmigungspraxis bei Großflächen auf der grünen Wiese hat hierzulande ihre Tücken. (Seite 5)

·         Insolvenzverfahren – Eine zweite Chance für das Seidnitz Center: Der Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler von der Kanzlei Kübler in Dresden brachte zur Pressekonferenz für das insolvente Seidnitz-Center in der Elbstadt gleich eine gute Nachricht mit: Er konnte mit dem Supermarktbetreiber Rewe und dem Discounter Aldi zwei bonitätsstarke Ankermieter präsentieren. Die Mietverträge wurden bereits unterzeichnet. (Seite 8)

·         Hahn-Gruppe – Das beste Zeichnungsergebnis der Firmengeschichte: Die Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG hat in der ersten Jahreshälfte bedeutsame Schritte zur Sicherung ihres Wachstums unternommen. Eine wichtige Etappe war dabei die Lizensierung der im Vorjahr gegründeten Kapitalverwaltungsgesellschaft durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im April dieses Jahres. (Seite 10)

·         Pipeline in Deutschland – Factory Outlet Center sind Teil der Handelslandschaft: Der Bau des – bis Mitte August – einzigen Factory Outlet Centers im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, in Ochtrup, hat gleich Geschichte geschrieben. Im Zuge des Rechtsstreits wurde § 24,a des Landesentwicklungsprogramms (LePRO) NRW gekippt. Der Fall Ochtrup ist beispielhaft für das Konfliktpotenzial, das die Ansiedlung von Factory Outlet Center im dicht besiedelten Deutschland in sich birgt. (Seite 12)

·         Hamborner REIT AG – Unternehmen kommt beim Portfolio-Umbau voran: Die Hamborner REIT AG hat ihre Politik der Portfolio-Bereinigung auch im 1. Halbjahr 2014 fortgesetzt. Im Einzelnen standen dem Zukauf größerer Objekte wie der Einzelhandelsimmobilie T-Damm Center in Berlin, einer Büroimmobilie in Aachen und einer Immobilie in Bad Homburg in den ersten 6 Monaten der Verkauf kleinerer Objekte in den Städten Moers, Wuppertal, Hannover und Frankfurt gegenüber. (Seite 15)

·         Standort Berlin – Metropole profitiert von den vielen Touristen: In der Welt des globalisierten Einzelhandels hat sich Deutschland mit seiner stabilen Konjunktur inzwischen als Zielmarkt fest etabliert. Und die Bundeshauptstadt Berlin mit ihren vielen neuen Einzelhandelsprojekten und Lagen hat sich in der Wahrnehmung der internationalen Handelsmarken einen festen Platz gesichert. Keine andere Stadt in Deutschland bietet eine so große Zahl von starken Einzelhandelslagen. (Seite 16)

·         Thema der Woche – Anfängerfehler darf die Signa-Gruppe keine machen: Am Ende vollzog sich der Eigentümerwechsel von Nicolas Berggruen auf René Benko sehr schnell. Seither steht die Frage im Raum, was der Immobilienspezialist, dem selbst nur gut ein Dutzend – genaue Zahlen werden nicht kommuniziert – der Karstadt-Immobilien gehören, mit dem Warenhaus-Unternehmen vor hat? (Seite 17)

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