Der Handelsimmobilien Report Nr. 200

Der Handelsimmobilien Report Nr 200

  • Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Griechenlandkrise befindet sich in der Endlosschleife. In diesem nervenaufreibenden Poker hat mancher Euro-Politiker mit seinen Beschwörungen, Griechenland im Euro halten zu wollen, womöglich falsche Erwartungen geweckt. Jedenfalls pokert die Tsipras-Regierung hoch und über die Motive ihrer Politik lässt sich derzeit nur spekulieren. (Seite 1).
  • Investmentmarkt Deutschland – Vorjahresvolumen bereits zur Jahresmitte erreicht: Beim Blick in die Glaskugel sind sich die Auguren derzeit einig. Nach einem guten ersten Halbjahr auf dem deutschen Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien erwarten alle für 2015 ein Spitzenergebnis. Die Prognosen reichen von 45 Mrd. bis 50 Mrd. Euro. Da bei Handelsimmobilien bereits in der 1. Jahreshälfte der Wert des Jahres 2014 von 8,4 Mrd. bis 9,3 Mrd. Euro erreicht wurde, ist auch hier ein Spitzenwert zu erwarten. Die bisherige Prognose von über 12 Mrd. Euro dürfte im Gesamtjahr wohl übertroffen werden. (Seite 2)
  • ECE Retail Meeting – Center-Spezialist stellt sich breiter auf und sucht den Schulterschluss mit seinen Mietern: In der Hamburger Fischauktionshalle hat sich der Shopping-Center-Spezialist ECE beim 13. Retail Meeting wieder mit der großen Einzelhandelsfamilie getroffen und mit Blick auf die Herausforderungen durch den Internethandel die Bedeutung des Zusammenhalts beschworen. Da das Kundenverhalten so kurzlebig wie noch nie ist, stehen in der Branche die Zeichen auf Veränderung. (Seite 6)
  • Versicherungen – Handelsimmobilien stehen ganz oben auf der Kaufliste: Angesichts der weltweit niedrigen Zinsen wollen die deutschen Versicherungen ihre Immobilienquote im Portfolio gemessen am Marktwert erhöhen – von derzeit 7,6% auf 8,2% bis Jahresende. In diesem Kontext ist auch der Anteil der Befragten mit konkreten Kaufplänen von 85% im Jahr 2014 auf 88% gestiegen. Die unter dem hohen Nachfragedruck steigenden Kaufpreise ändern an diesen Plänen nichts. Auch die Renditeerwartungen haben sich gegenüber 2014 stabilisiert. (Seite 10)
  • Top-Thema im Modehandel –  Die Vernetzung von Online- und Offline-Handel: Der Modehandel bildet in den innerstädtischen Einkaufslagen und in den Shopping-Centern das Herzstück des Angebots und eine feste Größe im Vermietungsgeschäft. Welche Strategien und Expansionspläne die Branche vor dem Hintergrund des Strukturwandels durch den Internethandel verfolgt, hat der Immobiliendienstleister JLL in einer Befragung von 400 nationalen und internationalen Expansionsleitern erfasst und in der Studie „Aktuelle Entwicklungen in der Modebranche“ veröffentlicht. (Seite 12)
  • Einzelhandelsmarkt Österreich – In der Alpenrepublik ist Wien das Maß aller Dinge: Österreich galt im Einzelhandel jahrelang als Vorzeigeland und wurde nicht selten als Testmarkt für Deutschland herangezogen. Die hohe Verkaufsflächendichte im Alpenland ist ein unmittelbares Ergebnis dieser Entwicklung. Doch wie steht es aktuell um den Handel in Österreich, wenn auf der einen Seite die Wirtschaft lahmt und auf der anderen Seite der Markt bereits gesättigt scheint? (Doplbauer, Seite 15)
  • Sport- und Outdoor-Markt – Die Online-Kunden sind besonders preisbewusst: Die Werbung der Internet-Händler setzt, das zeigen viele Spots, vor allem auf den niedrigsten Preise als Verkaufsargument. Das Internet schafft Transparenz und erleichtert damit den Preisvergleich, was den stationären Einzelhandel in den vergangenen Jahren massiv unter Druck gesetzt hat. Wer zu viel zahlt, wird in besonders aggressiven Werbespots sogar als „uncool“ dargestellt. Doch der Blick auf  die verschiedenen Branchen zeigt, dass die Preissensibilität der Internet-Käufer unterschiedlich ausgeprägt ist. (Seite 18)
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