Der Handelsimmobilien Report Nr. 202

Handelsimmobilien Report Nr 202

  • ·         Editorial von Ruth Vierbuchen: Das große Problem beim Strukturwandel durchs Internet ist: Niemand kann wirklich abschätzen, wohin die Entwicklung in den nächsten 10 Jahren gehen wird. Zahlreiche Studien, Umfragen und neue Trends zeigen aber: Das Internet ist kein unausweichliches Schicksal, gegen das man nichts tun kann. (Seite 1)
  • ·         Strategien im Internet-Zeitalter – Der stationäre Handel will seine Stärken ausspielen: Die Vorstellungen darüber, wie sich der Einzelhandel im Internet-Zeitalter verändern wird, liegen sehr weit auseinander: Auf der einen Seite stehen die Technik-affinen Warner, die überzeugt sind, dass die Online-Shops den stationären Handel ganz ersetzen werden, auf der anderen Seite die Vollbluthändler, die wissen, wie viel Freude das persönliche Shopping-Erlebnis den Konsumenten bereitet. Mittendrin ist die junge Generation, für die das Internet zunehmend die reale Welt ersetzt, was die Frage aufwirft, wie sie es künftig mit dem realen Laden halten werden? (Seite 2)
  • ·         Das Interview: Der Kampf um die Kunden ist im Online-Zeitalter noch härter geworden: Gespräch mit André Stromeyer, Direktor Vermietung/Prokurist bei der HBB in Hamburg, über strukturelle Probleme in Klein- und Mittelstädten, die Auswirkungen des Online-Handels auf die Expansionsfreude der Händler und die neue Ansprüche der Kommunen an die Handelsimmobilie und ihre Mieter. (Seite 6)
  • ·         Factory Outlet Center -Für Bad Münstereifel ist die Rechnung aufgegangen: Auch wenn mit dem Fashion Outlet in Montabaur in diesem Jahr nur ein einziges neues Factory Outlet Center an den Start geht, so ist nach Erkenntnis von Ecostra das Interesse an diesem Vertriebsweg hierzulande keineswegs abgeklungen. In der Planungspipeline befinden sich weitere 14 Projekte. Und wie das von vielen Kommunen mit großem Interesse beobachtete City Outlet entlang der Haupteinkaufsstraße von Bad Münstereifel zu beurteilen ist, lässt sich ein Jahr nach der Eröffnung in einer ersten Bilanz gut abschätzen. (Seite 9)
  • ·         Inhabergeführter Facheinzelhandel – Wo das Einkaufen noch zum Erlebnis wird: Die Zahlen der Verbände und Institutionen dokumentieren seit vielen Jahren, dass die Zahl des mittelständischen Einzelhandels in allen Branchen abnimmt. Nicht nur der Wettbewerb durch die großen Filialisten löst das Sterben aus. Hier können Einkaufsgenossenschaften und Verbände Hilfestellung leisten. Oft fehlt einfach ein Nachfolger für das Geschäft. Wo aber steht das inhabergeführte Geschäft in der Gunst des deutschen Konsumenten? (Seite 12)
  • ·         Bedeutung der Einzelhandelszentralität – Gibt es ein „Overstoring“ in deutschen Städten? Haben deutsche Städte zu viel Verkaufsfläche? Wenngleich der Flächenzuwachs seit 2010 stagniert, drängt sich diese Frage aufgrund des jahrzehntelangen Flächenzuwachses immer stärker auf. Vor allem auch deshalb, weil der eCommerce den Verkaufsflächenbedarf stark beeinflusst. (Wotruba, Seite 14)
  • ·         Karstadt Mönchengladbach – Die Stadt sucht Mieter für das Untergeschoss: In den vergangenen Jahren hat der Stadtteil Mönchengladbach Rheydt viel Zeit und viel Geld investiert, um sein Zentrum am Marktplatz wieder attraktiv zu gestalten. Die Entscheidung in der Essener Karstadt-Zentrale, ihre Filiale in Mönchengladbach Rheydt im Sommer 2016 schließen zu wollen, bringt das Projekt in Gefahr. Deshalb will die Stadt die Immobilie erwerben. (Seite 17)
  • ·         Strukturwandel im Möbelhandel – Mehr Schnitzel als Köttbullar, mehr Lifestyle als Ware: Wenn es in Deutschland um Möbel geht, fällt früher oder später der Name Ikea. Das liegt nicht nur daran, dass Ikea auf einzigartige Weise mit den Kunden kommuniziert, sondern auch am Marktrang des Unternehmens: Mit einem Umsatz von 4,12 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2013/2014 und 49 Einrichtungshäusern sowie -immobilien gilt Ikea Deutschland hierzulande klar als Nummer ei ns in Sachen Einrichtung. Dennoch ist Ikea in Deutschland nur ein Player unter vielen – und muss sich, wie alle anderen Möbelhandelsunternehmen auch, dem aktuellen Strukturwandel stellen. (Deppe, Seite 19)
  • ·         Edeka/Kaiser’s Tengelmann – Auch die Monopolkommission senkt den Daumen: Nach dem Bundeskartellamt hat nun auch die Monopolkommission in ihrem Sondergutachten den Daumen gesenkt: „Die Monopolkommission empfiehlt, die von Edeka und Tengelmann beantragte Ministererlaubnis nicht zu erteilen“, heißt es hier kurz und bündig. Es werde auch keine Möglichkeit gesehen, die Ministererlaubnis mit Bedingungen und Auflagen zu erteilen. (Seite 21)

 

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