„Der Handelsimmobilien Report“ Nr. 213

Der Handelsimmobilien Report Nr 213

 

  • Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Wege der Politik sind bisweilen unergründlich. Das zeigte zuletzt das Signal aus dem Bundeswirtschaftsministerium, die Ministererlaubnis für die Übernahme von Kaiser’s Tengelmann durch Edeka unter harten Auflagen zu erlauben. (Seite 1)
  • Revitalisierung von Shopping-Centern – Nicht jedes Center lässt sich zukunftsfähig machen: In saturierten Märkten wie Deutschland ist das Thema Revitalisierung bei Shopping-Centern sicher aktueller als das Thema Neubau. Und selbst beim Neubau in der City ist es bisweilen eher eine Variante der Revitalisierung – sei es auf einer Industriebrache, die eine neue Nutzung braucht, sei es, um ein ehemaliges Warenhaus in ein Shopping-Center umzuwandeln und die Fläche zu erweitern. In diesem Szenario gibt es unter den 463 deutschen Shopping-Centern ab 10 000 qm Fläche (EHI Retail Institute) aber auch einige, die wohl keine Zukunft mehr haben. (Seite 2)
  • Investmentmarkt Retail – Ein klarer Trend zu B-Standorten erkennbar: Die Frage, ob das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Markt für Handelsimmobilien 2015 einen neuen Rekordwert erreicht hat, oder nur an die Rekordmarke von 2006 heranreicht, ist schwer zu beantworten. JLL beziffert das Volumen von damals mit 18,59 Mrd. Euro und das Transaktionsvolumen für das Vorjahr mit 16,94 Mrd. Euro. CBRE errechnete ein Volumen von 18,1 Mrd. Euro für 2015 und einen Wert von 18 Mrd. Euro für 2006. BNP Paribas liegt mit seinem Wert von 18,532 Mrd. Euro deutlich darüber und würde nah an den 2006er-Rekordwert von JLL heranreichen. (Seite 6)
  • Mega Trends 2016 – Berlin gilt derzeit als der Hot Spot in Europa: In Deutschland hat das Jahr 2015 auf dem Wohnimmobilienmarkt, dem Gewerbeimmobilienmarkt und dem Handelsimmobilien-Segment in punkto Transaktionsvolumen Rekordwerte gebracht. Kein Zweifel: Deutschland steht im Fokus der Investoren. Auch für 2016 herrscht Optimismus. In der Rangliste der Städte mit den besten Investitions- und Entwicklungschancen steht Berlin aus Sicht der Immobilienexperten auf dem 1. Platz in Europa, gefolgt von der Hansestadt Hamburg mit ihrer innerstädtischen Projektentwicklung Hafen City. (Seite 10)
  • Luxusmarken – Erlebnis ist heute oft wichtiger als das Produkt selbst: Wenn es um die Präsenz von Luxusmarken geht, dann stehen Städte wie New York, Hongkong, London oder Paris ganz oben auf der Rangliste. Deutschland mit seiner dezentralen Struktur ist aktuell jedoch in den Fokus der Markenanbieter gerückt, wenn es um ihre Expansionsziele geht – zumal in großen Städten noch Nachholbedarf bestehen dürfte. (Seite 13)
  • WISAG Facility Service Holding GmbH: Von der Mitarbeiter- zur Kundenzufriedenheit: Die Folgen des demographischen Wandels für Deutschland werden seit Jahren diskutiert, da schon heute viele Unternehmen darüber klagen, dass sie nicht alle offenen Stellen besetzen können. Die Bedeutung von Mitarbeitern mit ausländischen Wurzeln in der deutschen Wirtschaft ist deshalb unbestritten. Für die auf Immobiliendienstleistungen spezialisierte WISAG Facility Service hat das Thema Flüchtlinge dabei zwei Seiten: Zum einen, weil sie die Chance sieht, den Arbeitskräftebedarf zu decken – zumal das Unternehmen sein Wachstum in neuen Segmenten wie Handelsimmobilien vorantreiben will – zum anderen, weil sie als Dienstleister Flüchtlingseinrichtungen betreut. (Seite 16)
  • Metro Group – Vorstand hält an seiner Prognose für 2015/16 fest: Die Düsseldorfer Metro Group verzeichnet im 1. Quartal 2015/16, das mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft zusammenfällt, eine positive Entwicklung. Im Heimatmarkt Deutschland stieg der Umsatz im Dezember flächenbereinigt um 2,1%. Im gesamten 1. Quartal hinterließen bei dem internationalen Handelskonzern aber Wechselkurseffekte – vor allem die Schwäche des Rubels – und Portfolio-Effekte wieder Spuren. Insgesamt ging der Konzern-Umsatz um 1,5% auf 17,1 Mrd. Euro zurück – nach 17,3 Mrd. Euro 2014/15. (Seite 18)
  • Stadt Galerie Velbert – Der zweite Anlauf für ein neues Shopping-Center: Velbert im Nordosten von Düsseldorf mit seinen gut 84 000 Einwohnern nimmt einen zweiten Anlauf, um in der Innenstadt ein Einkaufszentrum zu errichten. Mit einem kurzen  Film über die aktuelle Tristesse des zum Teil leer stehenden Markt Zentrums stimmt sie die Bürger schon mal auf eine farbenfrohe Zukunft mit der geplanten neuen Stadt Galerie an dieser Stelle ein. (Seite 19)

 

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