„Der Handelsimmobilien Report“ Nr. 242

Der Handelsimmobilien Report Nr 242

  • Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, am 9. März, die Geldpolitik bis Ende 2017  so locker zu belassen, wie angekündigt, war für die Teilnehmer der 28. Internationalen Immobilien-Messe Mipim in Cannes, die an diesem Freitag endet, zunächst einmal eine gute Einstimmung aufs Messegeschäft. Doch die politische Ungewissheit in Europa sorgt für Unsicherheit und auch die Sorge vor steigenden Zinsen ist für die Branche ein Thema. (Seite 1)
  • Investmentmarkt Europa – Politische Unsicherheit löst Vorsicht aus:Der europäische Investmentmarkt für Handelsimmobilien hat im 4. Quartal 2016 einen Endspurt hingelegt und mit einem Transaktionsvolumen von 17 Mrd. Euro nur knapp den Wert von 17,7 Mrd. Euro im Schlussquartal des Rekordjahres 2015 verfehlt. Nach einem spürbaren Dämpfer durch das Brexit-Votum hat sich das Verbrauchervertrauen Ende 2016 wieder aufgehellt. Das beeinflusste auch die Stimmung der Einzelhändler und die Umsätze positiv. Der Blick auf 2017 wird primär von den politischen und ökonomischen Unsicherheiten in Westeuropa geprägt. In diesem Umfeld bleiben deutsche Handelsimmobilien laut CBRE im Fokus der Anleger. (Seite 2)
  • Online City Wuppertal – Ambitionierte Pläne für den lokalen Marktplatz: Die Organisatoren der Online City Wuppertal (OCW) haben sich redlich bemüht, das vor einigen Jahren vom Bundesbauministerium gesponserte Pilotprojekt für einen Online-Marktplatz auch über den Förderzeitraum bis Ende September 2016 hinaus zu betreiben. Mit Erfolg: Gelungen ist das mit Hilfe des Projektaufrufs „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“, den das Wirtschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen (NRW) gestartet hatte. (Seite 6)
  • Shopper-Typen-Analyse – Präzise Handlungsempfehlungen für Shopping-Center: Die Klassifizierung der Konsumenten nach den typischen demographischen Daten Alter, Geschlecht und Wohnort sagen wenig aus über ihre Vorlieben, wenn es um den Kauf von Mode, Einrichtungsgegenständen, Accessoires oder Lebensmitteln geht. Gerade diese Präferenzen zu ermitteln, ist aber die hohe Kunst des Marketing. Deshalb arbeitet die Branche intensiv daran, die Verbraucher nach ihren Lebenswelten und ihrem Stil zu klassifizieren. Jetzt hat die Hamburger ECE ihre große, deutschlandweit repräsentative Shopper-Typen-Analyse vorgestellt. (Seite 9)
  • 19. EuroShop 2017 – Hohe Investitionsbereitschaft im Einzelhandel:Als weltweite Leitmesse für den Investitionsbedarf des Handels bot die 19. Technologie-Messe EuroShop vom 5. bis 9. März 2017 in Düsseldorf eine regelrechte Wanderung durch die komplexen Themenwelten, die die Branche derzeit beschäftigen. Die 2 368 Aussteller aus 61 Ländern auf knapp 128 000 qm Ausstellungsfläche in erstmals 18 Hallen deckten mit ihren Angeboten die sieben Erlebnis-Bereiche POP Marketing, Expo & Event Marketing, Retail Technology, Lighting, Visual Merchandising, Shop Fitting & Store Design sowie Food Tech & Energy Management ab. Gezählt wurden zudem etwa 113 000 Besucher aus 138 Ländern. (Seite 13)
  • Einzelhandelsmarkt Hamburg – Flächenwachstum drückt auf Vermietungsmarkt:Das Einkaufsquartier, das Unibail-Rodamco bis 2021 im südlichen Überseequartier in Hamburg errichten will, bereitet nicht nur den Einzelhändlern in der City Sorgen, sondern zunehmend auch vielen Bürgern. 200 Läden auf insgesamt 80 500 qm Verkaufsfläche auf drei Ebenen sollen hier entstehen, dazu drei Hotels, 500 Wohnungen, Büros und ein Kreuzfahrtterminal. Und auch sonst wird viel gebaut in der Stadt. Das zeigt Wirkung. (Richter, Seite 16)
  • Sonae Sierra – Günstige Ausgangslage für das Jahr 2017:Der portugiesische Shopping-Center-Spezialist Sonae Sierra hat das Jahr 2016 mit einem deutlichen Gewinnwachstum abgeschlossen und sieht sich mit Blick auf das Geschäftsjahr 2017 in einer exzellenten Ausgangsposition. (Seite 19)
  • Bau- und Heimwerker-Märkte – Die Branche stellt sich der Digitalisierung:Mit seiner Prognose von 1,3 bis 1,5% Umsatzwachstum für 2016 hatte der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) die Marktentwicklung vor einem Jahr realistisch eingeschätzt. Am Ende lag das Umsatzplus in der Do-it-yourself-Branche mit 1,5% auf 18,24 Mrd. Euro am oberen Ende der Schätzung. Getragen wurde der Trend vom privaten Renovierungs- und Wohnungsbau sowie von der Belebung der Bauwirtschaft. Spuren hinterließ die Digitalisierung des Verkaufsprozesses auch in dieser Branche. Deutschlands Bau- und Heimwerker-Märkte investieren in Multichanneling und optimieren das Filialnetz. (Seite 21)
  • Bekleidungs- und Textileinzelhandel – Der Online-Handel wächst unvermindert weiter:Deutschlands Einzelhändler für Bekleidung sowie Haus- und Heimtextilien haben im Jahr 2016 mit einem Umsatz von 64 Mrd. Euro nach Feststellung des Bundesverbands des Textileinzelhandels (BTE) wieder das Vorjahresniveau erreicht – trotz der hohen Temperaturen in August und September, die den Verkauf der Winterware erschwert haben. Auf den zweiten Blick wird allerdings deutlich, dass die verschiedenen Vertriebswege sehr unterschiedlich profitieren konnten. (Seite 23)
  • WISAG Nachhaltigkeitsradar – Lieber grün betrieben als nur grün gebaut:Mieter ziehen nachhaltig betriebene Immobilien nachhaltig gebauten vor, wenn sie sich zwischen beiden Arten von Nachhaltigkeit entscheiden müssten. Das ist eine der Erkenntnisse des „Nachhaltigkeitsradars 2016“, den die WISAG Facility Service Holding GmbH nun präsentiert hat. Jährlich befragt der Immobilienspezialist die Branche zu Trends bei der nachhaltigen Immobilienbewirtschaftung.

 

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