„Der Handelsimmobilien Report“ Nr. 261

Der Handelsimmobilien Report Nr 261

  • Editorial von Ruth Vierbuchen: Der Strukturwandel im Einzelhandel und die Antwort auf die Frage, wie dem wachsenden Online-Handel beizukommen ist, beschäftigt die Branche und die gleichfalls betroffene Immobilien-Szene seit Jahren – zuletzt auch wieder im November auf der Mapic. Vor allem die Betreiber und Eigentümer von Shopping-Centern sehen europaweit in mehr Gastronomie- und Freizeitangeboten eine Lösung, das stationäre Geschäft in ihren Einzelhandelswelten aufzuwerten. Denn dabei kommt das Internet nicht mit und Studien belegen, dass das Interesse der Menschen am Essen gehen weltweit wächst. Die gravierenden Probleme in einigen Handelsbranchen löst das freilich nicht. (Seite 1)

 

  • Investmentmarkt Europa – Lebhafter Ausblick für das vierte Quartal:Die Investments in europäische Handelsimmobilien haben mit 9,9 Mrd. Euro im dritten Quartal 2017 laut CBRE den niedrigsten Quartalswert seit dem 3. Quartal 2013 erreicht. Grund war vor allem die schwache Entwicklung in Großbritannien und Frankreich. Europaweit rechnet JLL in den nächsten Monaten aber noch mit einem starken Jahresendspurt. In Deutschland hat sich das Shopping-Center-Geschäft belebt. Günstige Rahmenbedingungen liefert das europäische Konsumklima, das laut GfK im Oktober den höchsten Stand seit Ende 2007 erreicht hat. (Seite 2)

 

  • Studie: Trends in Europa – „Es wäre töricht, zu glauben, dass es dieses Mal anders verläuft“:Die europäische Immobilienwirtschaft bleibt vorsichtig aber positiv gestimmt – ungeachtet der schrumpfenden Renditen und des starken technischen sowie gesellschaftlichen Wandels. So umschreiben die Experten in ihrer jüngsten Studie „Emerging Trends in Real Estate in Europe“ die aktuelle Branchenstimmung. Dabei profitiert Kontinentaleuropa von der Ungewissheit, die der Brexit auf dem britischen Immobilienmarkt auslöst – auch wenn es leichte Zeichen von Normalisierung gibt. Fragen über die Zukunft wirft aber auch der fortgeschrittene Immobilien-Zyklus auf. (Seite 6)

 

  • Vision 2025 – Wenn auch im Shopping-Center die Grenze zwischen „Offline“ und „Online“ verschwimmt: In punkto Herausforderung durch den Online-Handel hat sich in den vergangenen fünf Jahren viel getan. Bei der Vision 2025 vom Shopping-Center als Omnichannel-Plattform, an der sich der Hamburger Center-Spezialist ECE orientiert, hat jedes analoge Einkaufszentrum am Ende der Verwandlung einen digitalen Zwilling. So sieht die Vermischung von „Online“ und „Offline“ im Shopping-Center aus. (Seite 10)

 

  • Das Interview – Die Idee mit der kurzen Laufzeit als USP:Gespräch mit Manuel Jahn, Head of Business Development bei der Habona Invest GmbH, über die Gründungsidee des Fonds-Spezialisten, die Methoden, neue Nahversorgungs-Objekte sicher zu beurteilen, das spezifische Geschäftsmodell des Unternehmens, das neueste Fonds-Produkt und die Einschätzung für das Jahr 2018. (Seite 13)

 

  • Sevens Home of Saturn – Einkaufen, Events und soziales Engagement: Standort verpflichtet. So könnte man die Weihnachtsaktionen des Shopping-Centers Sevens an der Düsseldorfer Königsallee in diesem Jahr umschreiben. Im Zuge der Strategie, beim Einkaufszentrum, das den Untertitel „Home of Saturn“ trägt, die Exklusivität des Angebots insbesondere im Erdgeschoss weiter zu unterstreichen, fällt auch das Weihnachtsprogramm entsprechend aus. So konstatiert Center-Managerin Corinna Schink: „Wir freuen uns, unseren Besuchern ein besonderes Shoppingerlebnis zu bieten und gleichzeitig Gutes tun zu können.“ (Seite 18)

 

  • Mieterbefragung Fachmarktlagen – Lebensmittelhändler haben die größte Zugkraft:Der Handel siedelt sich schon seit je her da an, wo wichtige Handelswege entlangführen und wo sich Siedlungen entwickeln. Solche großen Handelsagglomerationen bilden aus sich heraus eine Magnetfunktion, die viele Kunden anziehen und von der jeder profitiert. Die klassischen Fachmarkt-Lagen – meist an Autostandorten – müssen selbst dafür sorgen, dass die Menschen den Weg an den Stadtrand auf sich nehmen. Deshalb kommt es hier auf die Magnetwirkung der Mieter und Branchen an und darauf, wie sie mit Blick auf die Präferenzen der Kunden zusammenpassen. (Seite 19)

 

  • Einkaufsstraßen in Europa – Die Oxford Street zieht die meisten Besucher an:In einer Momentaufnahme hat der Immobilienberater BNP Paribas Real Estate am Samstag, dem 10. Juni 2017, zwischen 14 und 16 Uhr bzw. zu den jeweiligen Stoßzeiten in 23 europäischen Städten die Frequenz in namhaften Einkaufsstraßen gezählt und auf dieser Basis die europäischen Spitzenreiter ermittelt. Dabei fand sich – ungeachtet des anstehenden Brexits – die Londoner Oxford Street mit 13 560 Passanten pro Stunde auf Platz eins. (Seit 21)

 

  • Weihnachtsgeschäft 2017 – Handelsverband erwartet deutlichen Zuwachs:Deutschlands Einzelhändler haben sich für das Weihnachtsgeschäft 2017 viel vorgenommen. Nach Prognose des Handelsverbands Deutschland HDE soll der Umsatz in diesem Jahr um 3% auf 94,5 Mrd. Euro steigen. Der stationäre Handel macht nach Verbandsangaben knapp 19% und der Internethandel gut ein Viertel seines Jahresumsatzes in den Monaten November und Dezember. (Seite 23)
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