„Der Handelsimmobilien Report“ Nr. 262

Der Handelsimmobilien Report Nr 262

  • Editorial von Ruth Vierbuchen:Mit 2017 geht ein unerwartet erfolgreiches Jahr zu Ende. Der Aufschwung auf dem deutschen Immobilienmarkt zeigte sich auch bei Retail Assets unvermindert stabil, obwohl Investoren und Banker bereits vor zwei Jahren mit Sorge auf die steigenden Preise und sinkenden Renditen blickten. Zweifellos befeuert die Niedrig-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank das Geschäft in Deutschland, denn sie sorgt nicht nur für günstige Finanzierungsbedingungen, sondern auch für einen Mangel an Anlage-Alternativen, da dadurch die Zinsen für Staatsanleihen niedrig gehalten werden. (Seite 1)
  • Handelsimmobilienjahr 2018 – Die Zinserhöhung hat eigentlich schon begonnen:Der Blick in die Glaskugel ist derzeit nicht leicht. Selten gab es am Ende eines Jahres so viele positive Meldungen für die Wirtschaft in Deutschland, in Europa und weltweit. Gleichzeitig besteht am Ende des Immobilien-Zyklus die Gefahr, dass die Gier der Investoren den Antrieb für die Anlage bildet und nicht mehr das rationale Denken. In den USA zeigte die Zinspolitik der Notenbank bereits Wirkung. (Seite 2)
  • Unibail Rodamco übernimmt Westfield – Der ganz große Wurf:Mit Übernahme der australischen Westfield Corporation entwickelt der französisch-niederländische REIT Unibail Rodamco einen globalen Marktführer der Shopping-Center-Industrie. Das Unternehmen hat weltweit die größte Entwicklungspipeline und noch überaus ehrgeizige Pläne. (Seite 6)
  • Das Interview – Wichtig ist der Spielraum für Modernisierungen:Der Lebensmittelhandel ist zuversichtlich und investiert hierzulande verstärkt in seine Verkaufsflächen. Viele typische Immobilien sind zudem in die Jahre gekommen und bieten Aufwertungspotenziale. Vor diesem Hintergrund baut die Hahn Gruppe, Spezialist für großflächige Handelsimmobilien aus Bergisch Gladbach, ihr Revitalisierungsgeschäft weiter aus, wie Stephan Wollersheim, seit Oktober Mitglied der Geschäftsführung der Hahn Fonds Invest GmbH, im Gespräch mit dem Handelsimmobilien Report erläutert. (Seite 9)
  • Kaufkraft in Deutschland – In den Großstädten leben nicht die Reichsten: In punkto Kaufkraft sieht es für die Bundesbürger 2018 durchaus gut aus. Insgesamt werden ihnen nach der jüngsten GfK Kaufkraftstudie 1 893,8 Mrd. Euro für Konsum, Wohnen, Freizeit oder Sparen zur Verfügung stehen. Das sind – im Durchschnitt und Pro-Kopf betrachtet – durchschnittlich 2,8% oder 633 Euro mehr als im Vorjahr. Für den Einzelnen ergibt das pro Jahr 22 992 Euro. Tatsächlich sind die Nettoeinkommen regional aber sehr unterschiedlich verteilt. (Seite 13)
  • Metro AG – Auf dem Weg zu einer neuen Identität:Das Geschäft der neuen Metro AG im Jahr 2016/17(30.9.) war noch deutlich von der Umstrukturierung des Lebensmittelgroß- und -einzelhändlers geprägt. Für die Zukunft setzt das Unternehmen auf mehr Belieferung im Großhandel, Digitalisierung – auch seiner Kunden – und das neue Markthallen-Konzept bei Real. (Seite 15)
  • Online City Wuppertal – Das Projekt geht in die nächste Runde:Die „Online City Wuppertal“ gehörte zu den Projekten, die das Bundesbauministerium im Rahmen seiner Initiative Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördert hatte, um dem mittelständischen Facheinzelhandel den Zugang zum Internet zu ermöglichen und einen einfachen Weg zum Online-Handel aufzuzeigen. Nach Auslaufen solcher Programme stellt sich meist die Frage, wie es weiter geht. Die agilen Wuppertaler haben Wege gefunden, die finanzielle Basis für die nächsten beiden Jahre und den Ausbau des Projekts zu sichern. (Seite 18)
  • Modehandel im Umbruch – Hat Bekleidung an Bedeutung verloren?:Die Probleme im Bekleidungshandel, die in den vergangenen Jahren durch die Schwierigkeiten von Anbietern wie Escada, Rena Lange, Strenesse, Wöhrl, Sinn-Leffers, Pohland und Basler Namen und Gesicht bekommen haben, wirken sich inzwischen auch auf Innenstadtlagen und die Neuvermietung von Shopping-Centern aus. Diesen etablierten Traditionsmarken im Niedergang stehen die erfolgreichen Fast Fashion Anbieter wie die Markenfamilien von H & M oder der Inditex-Gruppe sowie Primark mit trendiger Mode zu günstigen Preisen und die Textildiscounter gegenüber. (Seite 19)
  • Ceconomy AG – Mit großen Schritten in ein neues Zeitalter:Die Nummer Eins in der europäischen Consumer Electronic, Ceconomy AG mit den Vertriebsschienen Media Markt und Saturn, hat den Einstieg ins Internet-Zeitalter offenbar geschafft. Der Online-Umsatz wächst mit großen Raten, die Flächenexpansion verläuft „selektiv“ und auch mit neuen Formaten.
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