„Der Handelsimmobilien Report“ Nr. 264

„Der Handelsimmobilien Report“ Nr. 264:

  • Editorial von Ruth Vierbuchen: Nun ist es also der „hohe Euro-Kurs“, der als Begründung für die Fortsetzung des Anleihekaufprogramms durch die Europäische Zentralbank (EZB) und ihrer Null-Zins-Politik herhalten muss. Wobei es sich hier weniger um eine „Euro-Stärke“ als um eine „Dollar-Schwäche“ gegenüber der europäischen Währung handelt. An der EZB-Politik zeigt sich derzeit vor allem der tiefe kulturelle Unterschied zwischen nord- und südeuropäischer Wirtschaftspolitik. (Seite 1)
  • Online-Marktplatz Lokaso Siegen – Die Zukunft wird „lokal“ gemacht: Peu à peu entstehen auch in Klein- und Mittelstädten Online-Marktplätze oder „regionale Internet-Kaufhäuser“ wie sich das Lokaso in Siegen selbst nennt. Auf einem Symposium in der Siegener IHK diskutierten Experten über die Bedeutung der Digitalisierung für den Einzelhandel, Versäumnisse der Branche, den Alltag von Lokaso-Händlern und den Vorteil lokaler Präsenz. (Seite 2)
  • Ausblick auf das Jahr 2018 – Vieles hängt von der Politik der EZB ab: Der Boom auf dem deutschen Handelsimmobilien-Markt läuft nun schon seit acht Jahren. Da der Zyklus seinem Ende damit immer näher rückt, stellt sich die Frage, was die Experten 2018 erwarten. Zumal die Preise ein hohes Niveau erreicht haben und insbesondere der Nonfood-Einzelhandel vor allem durch Verdrängung wächst. (Seite 6)
  •   Urteil des VGH Mannheim zum Breuningerland Sindelfingen – Raumordnung hindert Erweiterung nicht: Die Erweiterung des Breuningerland Sindelfingen um knapp 10 000 qm Verkaufsfläche ist planungsrechtlich zulässig. Dies hatte der Verwaltungsgerichtshof Mannheim mit Urteil vom 7. November 2017 entschieden (Az.: 5 S 1003/16). Im vorliegenden Fall hatten Regierungspräsidium, Regionalverband und Nachbargemeinden versucht, die Erweiterung des Shopping-Centers in Sindelfingen zu verhindern, vor allem weil diese raumordnungsrechtlich unzulässig sei. (Hennig, Seite 10)
  • Trends im Lebensmittelhandel – Und ewig lockt der Standort Innenstadt: Immer aggressiver eröffnen die Expansionisten im Lebensmittelhandel ihre Märkte an Standorten, wo man sie früher nicht erwartet hätte. Kaum sichert sich Rewe eine begehrte Lage am Bahnhof, kontert Edeka mit einem eigenen Angebot nur eine Straße weiter und Lidl zieht nur Wochen später gegenüber ein. Das zeigt, dass der 2008 eingeläutete Run des Lebensmittelhandels auf die City in die zweite Runde geht. (Wotruba, Seite 14)
  • GCSC-Neujahrsempfang – Auswirkungen des Online-Handels spürbar: Drei Gewinner des „Europäischen Innovationspreises Handel“ und des „Sonderpreises“ sowie der Ausblick auf das Immobilienjahr 2018 standen im Mittelpunkt des diesjährigen Neujahrsempfangs, den der German Council of Shopping Centers (GCSC) traditionell in Frankfurt am Main ausrichtet. (Seite 18)
  • Center-Management – IPH und Wealth Cap vereinbaren Kooperation: Der Münchener Spezialist für Handelsimmobilien, die IPH Handelsimmobilien GmbH, und der Spezialist für geschlossene Sachwertefonds, Wealth Cap, wollen zum 1. März 2018 ein Kompetenzcluster für deutsche Handelsimmobilien gründen. Im ersten Schritt wird dabei die IPH Centermanagement GmbH das Management von vier Einkaufszentren aus Wealth-Cap-Fonds übernehmen. (Seite 20)
  • Shopping-Center-Markt Serbien – Belgrad – der Geheimtipp an Donau und Save: Belgrad gilt unter Städtereisenden noch als Geheimtipp. Serbiens Hauptstadt ist längst nicht so angesagt wie Budapest und nicht so stark überlaufen wie Prag. Schließlich definieren sich die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens touristisch vor allem über die Adria – und von der ist Belgrad zu weit entfernt, um von Strandurlaubern zu profitieren. Wie es mit Geheimtipps aber so ist: Sie sprechen sich herum. Und mit seiner Lage am Zusammenfluss von Save und Donau sowie der Altstadt, die mit ihren Bars, Clubs und Restaurants beliebter Treffpunkt ist, hat Belgrad viel zu bieten. (Radtke, Seite 21)
  • Ceconomy AG – Der Black Friday hinterließ Spuren beim Ertrag: Der „Black Friday“, den Media Markt rund um den 24. November 2017 mit den Schlagworten „Wahnsinns“, „Schnell“, „Verkauf“ beworben hatte, hinterließ bei der Muttergesellschaft Ceconomy AG am Ende des 1. Quartals (1.10. bis 31.12.) deutliche Spuren beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit). Aber auch der Aufbau der neuen Ceconomy Holding wirkte sich aus (Seite 24)
  • Einzelhandelskonjunktur – Deutliches Umsatzwachstum im Jahr 2017: Beim Ausblick auf die Umsatzentwicklung im Jahr 2018 gibt sich der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser, recht bescheiden. Um 2% auf 523,1 Mrd. Euro würden die Erlöse des deutschen Einzelhandels in diesem Jahr wachsen, erwartet er. Dabei hatte die Branche im Jahr 2017 ein Plus von nominal 4,1% auf 512,8 Mrd. Euro (real: 2,6%) erzielt – deutlich mehr als erwartet. Beim Weihnachtsgeschäft lag das Plus bei 2,7% auf 94,3 Mrd. Euro.
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