„Der Handelsimmobilien Report“ Nr. 268

Der Handelsimmobilien Report Nr 268

 

  • Editorial von Ruth Vierbuchen: Bei der langwierigen Bildung einer Regierung haben sich die Politiker der großen Koalition offenbar verausgabt, so dass sie die Osterzeit nutzen mussten, um sich zu regenerieren. Abgesehen von einigen Ausnahmen ist es erstaunlich ruhig in Berlin – wenn man von Unstimmigkeiten über die Interpretation von Koalitionsvereinbarungen absieht. Wenig ist zu hören über die wichtigen Europa-Themen, die den Immobilienmarkt und die Wirtschaft der Euro-Länder aber zweifellos beeinflussen werden. (Seite 1)
  • Investmentmarkt Deutschland – 2018 könnte ein anspruchsvolles Jahr werden: Die Stimmung am deutschen Immobilienmarkt ist zu Beginn des Jahres 2018 gut, auch wenn das Transaktionsvolumen bei Handelsimmobilien im ersten Quartal sehr moderat ausfiel. Positive Konjunkturdaten bei zunehmender Skepsis und steigenden Zinsen machen es nicht leicht, die weitere Entwicklung klar abzuschätzen. (Seite 2
  • Das Interview – Flexibilität der Mieter nützt auch Eigentümern: Gespräch mit Steffen Höhn, Head of Retail Agency bei Apleona Real Estate Management, über die neuen Trends im Einzelhandel, das Thema Nachhaltigkeit, die Folgen des Online-Handels und die Bedeutung des demografischen Wandels für Shopping-Center in der heutigen Zeit. (Seite 6)
  • Marktplatz-Monitor – HDE will Mittelstand auf Plattformen helfen: Stationäre Einzelhändler, die im Zeitalter der Digitalisierung überleben wollen, müssen mit ihrem Laden auch im Internet gefunden werden. Sonst sind sie für viele Technik-affine Kunden nicht existent. Für Werbe-starke Handelskonzerne ist das kein Problem, bei mittelständischen Händlern fehlen oft Geld und Zeit für einen Online-Shop. Lokale Online-Marktplätze bieten Hilfe, doch gibt es sie nicht überall. Viele kleine und mittelständische Händler schließen sich deshalb den Marktplätzen großer Betreiber wie Amazon & Co an. (Seite 9)
  • Fußgängerzonen in Deutschland – Vor- und Nachteile der Verkehrsberuhigung: Das Für und Wider von verkehrsberuhigten Einkaufsstraßen wird im Handel meist kontrovers diskutiert. Ob die Verkehrsberuhigung dem Einzelhandel nützt oder eher schadet, dürfte dabei vor allem eine Frage der Stadtgröße sein. In Kleinstädten dürften sie eher kontraproduktiv sein, weil die Menschen beim Einkaufen aufs Auto angewiesen sind. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird der Einkaufs-Trip hier schnell zur tagesfüllenden Reise. In großen Städten mit ihren gut getakteten öffentlichen Verkehrsmitteln sind Fußgängerzonen dagegen eher ein Gewinn. (Seite 11)
  • Consumer Barometer – Datenschutz und moderne Kommunikation: Der Skandal um Facebook über die Weitergabe von Millionen von Nutzerdaten hat viele aufgeschreckt und den US-Betreiber massiv unter Druck gesetzt. Die Ergebnisse des neuen Consumer Barometers von IFH Köln und dem Beratungsunternehmen KPMG zeigte nun, dass die Preisgabe persönlicher Daten für sechs von zehn Konsumenten fester Bestandteil moderner Kommunikation ist, dass der Datenschutz im Internet für 84% der Deutschen aber auch enorm wichtig ist. (Seite 14)
  • Vermietungsmarkt – Impulse durch neue Sportartikelanbieter: Der deutsche Vermietungsmarkt für Retail Assets ist in Bewegung. Bei den Mieten ist an vielen Standorten das Ende der Fahnenstange erreicht und viele Modeanbieter sind bei der Expansion inzwischen restriktiver geworden. Es gibt aber auch noch Branchen, die ihr Filialnetz ausweiten. (Seite 16)
  • Möbelmarkt Deutschland – Die Stimmung in der Branche hat sich gedreht: Der Umsatz im deutschen Möbelhandel (Wohnmöbel inklusive Küchen ohne Kücheneinbaugeräte) ist im vergangenen Jahr um 2,3% auf 20,2 Mrd. Euro gesunken. Nur einer von acht Teilmärkten konnte ein Plus verbuchen. Nach Einschätzung von IFH Köln und BBE Handelsberatung, die in Kooperation den „Branchenfokus Möbel 2018“ auf den Markt gebracht haben, wird die Branche in den kommenden Jahren mit einer stagnierenden Entwicklung konfrontiert. (Seite 17)
  • Rewe Group – Handelskonzern baut Immobiliengeschäft aus: Innovative Konzepte, eine ausgefeilte Digitalisierungsstrategie und der Ausbau des Omnichannel-Vertriebs bestimmen derzeit das Geschäft der Kölner Rewe Group. Mit einem umfangreichen Investitionsprogramm will der Handelskonzern – wie bei der Jahrespressekonferenz bekannt wurde – seine Wettbewerbsposition sichern. (Seite 19)
  • Hahn Gruppe – Optimistische Prognose für das Jahr 2018: Die Hahn Gruppe aus Bergisch Gladbach zieht für 2017 eine gute Bilanz und sieht für 2018 die Chance, an die gute Entwicklung anzuknüpfen. (Seite 21)
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