Der Handelsimmobilien Report Nr. 49

Management Summary / die wichtigsten Themen und Ergebnisse des heutigen Handelsimmobilien Reports im Überblick:

Editorial: Mit der Internationalisierung des Handelsimmobilien Marktes ist auch die Branche professioneller geworden. Und auch die wahre Bedeutung dieser Asset-Klasse wird endlich erkannt. Doch kein Licht ohne Schatten-Seiten: Den Preis mancher spektakulärer Deals zahlen viele deutsche Städte.

       Arcandor-Insolvenz – Die Messlatte ist sehr hoch gelegt: Seit dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens sind die Karten beim Essener Arcandor-Konzern völlig neu gemischt. Wie das Unternehmen am Ende des angestrebten Planinsolvenzverfahrens in Eigenverwaltung aussehen wird, ist derzeit schwer abzuschätzen. Insolvenzexperte und Arcandor-Generalbevollmächtigter Horst Piepenburg hat aber schon klar gemacht, dass das Verfahren auf Grund der komplexen Konzern-Struktur mit über 500 Gesellschaften lange dauern wird. Derweil werden die Warenhaus-Eigentümer nervös. (Vierbuchen, Seite 2)

       Hertie-Bürgermeister – Hoffnung auf Einsicht in London: Mit ihrem Marsch nach Frankfurt versuchen die Bürgermeister der Hertie-Standorte das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, um mit dem Immobilien-Eigentümer ins Gespräch zu kommen. Das Ziel: Die Liquidation noch aufzuhalten. (Vierbuchen, Seite 5)

       Concepta Projektentwicklung – Wir wollen ein direkter Bestandteil der Stadt sein: Die Schlagzeilen in der Shopping-Center-Szene werden von den großen Spielern beherrscht. Doch in Deutschland werden über die Hälfte der Einkaufszentren von regionalen Entwicklern gebaut. Einer davon ist die Concepta Projektentwicklung GmbH in Düsseldorf. (Vierbuchen, Seite 8)

       Hertie Kamen ist für die Stadt eine echte Herausforderung: „Es existiert kein Verhandlungspartner mit Gesicht und Stimme.“ So umschreibt Jochen Baudrexl, Erster Beigeordneter der Stadt Kamen, die Situation, in der alle 62 Kommunen mit Hertie-Warenhäusern stecken, die dem britischen Investor Dawnay, Day gehören. Die Stadt sieht es als wichtige Aufgabe an, für den Hertie-Standort eine Alternative zu suchen. (Vierbuchen, Seite 11)

       Kauf- und Warenhäuser – Neue Spielräume für die Stadtentwicklung: Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den vergangenen Monaten bei Karstadt, Hertie, Wehmeyer, Woolworth oder SinnLeffers führen es plakativ vor Augen: Die traditionellen innerstädtischen Einzelhandelsgroßbetriebe stecken in einer tiefen Krise, aus der es für viele Standorte keine einfachen Lösungswege geben wird. Doch es gibt Wege. (Petersen, Seite 12)

       Arnsberg will sein Einzelhandelsangebot ausweiten: Die hohe Nachfrage nach Ladenlokalen zeigt, wie attraktiv Arnsberg von den Handelsunternehmen eingeschätzt wird. Das führt zu einem stabilen bis leicht steigenden Mietniveau. Für die Stadt geht es in den  kommenden Jahren darum, die Zentrumsbereiche qualitativ und quantitativ weiter zu entwickeln und größere Flächen zu schaffen. (Pfeffer, Seite .14)

       Spanien – Erste Preiskorrekturen nach unten erkennbar: Die Finanzkrise und die Unsicherheit über die Zukunft der gebeutelten spanischen Volkswirtschaft haben auch auf der iberischen Halbinsel den Einzelhandels-Investmentmarkt im 1. Quartal 2009 zum Erliegen gebracht. Doch da sich die Eigentümer von Shopping-Centern allmählich damit abfinden, dass die Boom-Zeiten vorbei sind, sieht der Immobilien-Dienstleister Savills nun erste Preiskorrekturen nach unten. Das könnte den Transaktionsmarkt allmählich wieder beleben. (Vierbuchen, Seite 16)

Der Handelsimmobilien Report Nr. 49

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