Der Handelsimmobilien Report Nr. 50

Management Summary / die wichtigsten Themen und Ergebnisse des heutigen Handelsimmobilien Reports im Überblick:

Editorial: Mit einem erwarteten Umsatzrückgang von „nur“ 2% steht der deutsche Einzelhandel im Krisenjahr 2009 immer noch gut da. Zuletzt signalisierte auch der Konsumklima-Index noch, dass sich die Bundesbürger bisher ihre Laune nicht verderben lassen. Doch die zahlreichen Insolvenzfälle zeigen, dass der Wettbewerb in der Branche beinhart ist. (Seite 1)

         Der Hertie-Deal trägt alle Züge der Krise: Am Ende sind die letzten Hoffnungen der Bürgermeister von Hertie-Standorten an der Unnachgiebigkeit des     Dawnay-Day-Managers Chris Hancock zerschellt. Dawnay, Day hat die Immobilien im Jahr 2005 als reiner Investor gekauft – und zufällig noch ein Warenhausgeschäft dazu erworben. Und als Investor will Hancock das Problem offensichtlich auch lösen: In dem er die Immobilien wieder verkauft. (Vierbuchen, Seite 2)

         Nationale Stadtentwicklungspolitik – Herausforderung in der Abenddämmerung des Ölzeitalters: Für den „3. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik“ hätte aus Sicht von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee  kein besserer Tagungsort gefunden werden können als die Zeche Zollverein in Essen. Das historische Monument für den Wandel in der deutschen Montanindustrie, das Weltkulturerbe, das als Touristenattraktion und Tagungsort mit Gastronomie fungiert, dokumentiert die Herausforderungen, vor denen deutsche Städte im Zuge der aktuellen Rezession stehen. (Vierbuchen, Seite 4)

         Deutsche EuroShop – Änderung der Bilanzierung bewirkt Korrektur der Prognose 2010 – Erfolgreiche Refinanzierung. Vor dem Hintergrund der immer noch recht günstigen Konsumkonjunktur beurteilt Vorstandssprecher Claus-Matthias Böge die Lage des Shopping-Center-Spezialisten in diesem Jahr positiv. Von der finanziellen Seite her ist das Unternehmen bestens abgesichert. Große Risiken sind nicht erkennbar. (Vierbuchen, Seite 7) 

         Einzelhandelsmieten geben weltweit nach: Die Wirtschaftskrise hinterlässt auch bei den Mieten für Einzelhandelsimmobilien ihre Spuren – und zwar weltweit. Denn in fast allen Märkten ging die Nachfrage nach Verkaufsflächen zurück. Das ist das zentrale Ergebnis des Global Retail Market Views, den CBRE vorgelegt hat. (Vierbuchen, Seite 9)

         Berühmteste Shopping-Metropolen erzielen höchste Umsätze: Das Marktforschungsunternehmen Experian und Jones Lang LaSalle (JLL) haben die 50 wichtigsten europäischen Metropolen anhand der für 2009 prognostizierten innerstädtischen Einzelhandelsumsätze verglichen und ihnen die Spitzenmieten gegenübergestellt. Die Ergebnisse sollen europaweit Rückschlüsse auf den Zusammenhang zwischen innerstädtischen Konsumausgaben und Spitzenmieten erlauben. Wie jedoch ohne Aussage über das Flächenangebot belastbare Zusammenhänge abgeleitet werden sollen, ist uns schleierhaft. (Rohmert, Seite 10)

         Das Interview mit Townsend-Group-Vorstand Kevin Lynch: „Die Investoren sollten nicht zu lange untätig abwarten.“ Anleger, die heute entsprechend reagieren, haben gute Chancen, Objektrenditen um die 15% mit der Risikocharakteristik von Core Assets zu erzielen.“ (Seite 11)

         Britischer Investmentmarkt sendet erste positive Signale: Cordea Savills und andere Experten erwarten zum Jahresende eine Erholung des britischen Gewerbeimmobilienmarktes bei „hervorragenden risikobereinigten Renditen“. Dazu wird auch die bessere – obwohl immer noch begrenzte – Verfügbarkeit von Krediten beitragen. Der Markt scheint den Boden erreicht  zu haben. (Vierbuchen, Seite 12)

         Shopping-Center-Debatte und kein Ende: Autoren der Difu-Studie „Wirkungsanalyse großer innerstädtischer Einkaufscenter“ weisen ungerechtfertigte Kritik zurück. (Junker, Kühn, Nitz, Pump-Uhlmann, Seite 14)

         Shopping-Center-Metropole Riga – Ein Tiger mit Zahnschmerzen: Riga ist zwar der dominierende Einzel­handelsstandort von Lettland, doch die makro-ökonomischen Turbulenzen schlagen auch hier auf den Einzelhandel, der zuletzt vom kreditfinanzierten Konsum gelebt hatte, durch. So hängt die mittelfristige Umsetzung der vielfältigen Planungen davon ab, ob die makro-ökonomischen Maßnahmen der Regierung anschlagen und der Tiger nach den aktuell schmerzvollen Operationen schnell wieder beißen kann. (Krägenau, Seite 15)

          ULI zeichnet nachhaltige europäische Entwicklungsprojekte aus: (Seite 16)

 

Handelsimmobilien Report Nr. 50

 

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