Handelsimmobilien Report 176

Handelsimmobilien Report 176

  • Editorial von Ruth Vierbuchen: Vier Jahre nach Abschluss des Insolvenzplanverfahrens füllt Karstadt wieder die Negativschlagzeilen. Das ist vor allem deshalb so bitter, weil im Herbst 2010 jeder, der es sehen wollte, dies bereits absehen konnte. Das wirft aber auch die Frage auf, worauf es beim Insolvenzplanverfahren zur Rettung eines Unternehmens ankommt? (Seite 1)
  • Mittelstädte im Internet-Zeitalter –  Verlieren die Filialisten die Kunden aus den Augen? Die Internet-Konkurrenz stellt den stationären Handel und die Immobilienwirtschaft vor große Herausforderungen. Viele Handelsmarken setzen in diesem Wettbewerb auf Sicherheit und fokussieren sich auf die Top-Lagen der Großstädte – mit gravierenden Folgen für das eigene Geschäft und die Versorgung der Bevölkerung. Dass für den innenstadtrelevanten Handel eine Lösung auch in der Flächenexpansion liegen kann, um den Umsatz zu steigern und den Online-Handel zurückzudrängen, zeigt das GfK Weißbuch „Die Mitte als Potenzialstandort“ das die Mittelstädte ins  Zentrum rückt. (Seite 2)
  • Das Interview mit HBB-Geschäftsführer Harald Ortner: Über das Einzelhandels- und Flächenangebot in Klein- und Mittelstädten, die Gefahr durch den Online-Handel und die Chancen für Immobilienwirtschaft und Filialisten an diesen Standorten. (Seite 6)
  • Karstadt – Welchen Unternehmenszuschnitt plant die Führung im Zuge der Kostensenkung? Seit Karstadt-Chefin Eva Lotta Sjöstedt am 7. Juli ihr Amt niedergelegt hat, überschlagen sich die Ereignisse. Dass Aufsichtsratschef Stephan Fanderl in einem Interview mit der FAZ nur gut eine Woche später schmerzhafte Einschnitte ankündigte, „um dem  gesunden Kern eine Zukunft zu geben“,  wirft ein weiteres Schlaglicht auf den Konflikt, der zwischen der Ex-Karstadt-Chefin und dem Eigentümer geschwelt haben dürfte. (Seite 8)
  • Fachmärkte und Internet – „Große SB-Warenhäuser sind spannende Standorte“: In den 1970er- und 1980er-Jahren war Wohnen im Grünen angesagt und auch der Einzelhandel zog auf die kostengünstige grüne Wiese mit riesigen Parkplätzen für den Großeinkauf per Pkw. Inzwischen schlägt das Pendel wieder zurück in Richtung Großstädte und Innenstadt. Was bedeutet das für den großflächigen Einzelhandel und die Immobilien? (Seite 12)
  • Tengelmann-Gruppe – Obi testet in München Zustell-Service: Das lange kalte Frühjahr und die Überschwemmungen im Juni haben auch bei den Zahlen der Mülheimer Tengelmann-Gruppe Spuren hinterlassen. Mit 7,82 Mrd. Euro (+0,1%) lag der Gruppennettoumsatz 2013 in etwa auf Vorjahresniveau. Dafür haben der milde Winter und der frühe Frühjahrsbeginn die Umsatzentwicklung in diesem Jahr mit „rekordverdächtigen Umsatzzuwächsen“ beflügelt. Für das Jahr 2014 ist das Unternehmen deshalb sehr zuversichtlich. Auch beim Online-Handel mischt Tengelmann mit. (Seite 16)
  • AVW Immobilien AG erwartet für 2013/14 ein positives Ergebnis: Der Hamburger Projektentwickler AVW Immobilien AG ist wieder „zurück im sicheren Fahrwasser“, wie das börsennotierte Unternehmen mitteilt. Den im Zuge des Börsengangs 2008 gefassten Plan, auch bundesweit aktiv zu werden, hatte die AVW bereits vor längerer Zeit aufgegeben. So legt der Entwickler seinen Schwerpunkt neben dem Segment Handelsimmobilien nunmehr auch auf Wohnungsbauprojekte auf dem norddeutschen Heimatmarkt. (Seite 18)
  • Aldi nach dem Tod von Karl Albrecht – Eine Geschäftsidee, die den Wandel überdauert: Karl Albrecht galt als reichster Mann Deutschlands. Vier Jahre nach dem Tod seines jüngeren Bruders Theodor Albrecht im Jahr 2010 ist der gebürtige Essener am 16. Juli mit 94 Jahren in seiner Heimatstadt gestorben. Gemeinsam hatten die Albrechts den deutschen Lebensmittelhandel gründlich umgekrempelt. (Seite 19)
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