Bei Logistik zeigt das Ruhrgebiet seine Stärken

 

Dynamik hält an

Mit Abschlüssen über jeweils 5 000 qm erzielte der Lager- und Logistikflächenmarkt des Ruhrgebiets mit einem Flächenumsatz von 228 000 qm ein gutes Ergebnis. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

 

Allerdings wurde der außergewöhnlich hohe Vorjahreswert lt. BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) wurde auf Grund fehlender Großdeals mit minus 40% bei Weitem nicht erreicht. Im 1. Halbjahr 2016 hatten Amazon und Opel mit jeweils knapp unter 100 000 qm den Markt gepusht. Jedoch habe sich die Region insgesamt durch eine anhaltend gute Nachfrage positiv entwickelt. Der langjährige Durchschnitt wurde erneut um 18% übertroffen. Bei der Verteilung des Flächenumsatzes nach Branchen gibt es einen Führungswechsel. Durch Zuwächse von gut 32 Prozentpunkten sichern sich Logistikdienstleister den größten Anteil mit über 49%. Beachtlich sei, dass sie mit rund 186 000 qm einen neuen Rekordwert aufstellten. Die im vergangenen Jahr führenden Handelsunternehmen verloren mit jetzt 38% Anteil knapp 12 Prozentpunkte. Firmen aus dem Bereich Industrie und Produktion erreichten 13% Marktanteil. Wie im Vorjahr dominieren Großabschlüsse über 20 000 qm mit fast 71% Anteil. In keiner anderen Logistikregion entfalle ein so hoher Anteil auf Großabschlüsse.

 

Die Mieten blieben unverändert. Die Spitzenmiete, die für moderne Lager- und Logistikflächen in Duisburg erzielt wird, liegt bereits seit Ende 2015 bei 4,70 Euro. Die Durchschnittsmiete beträgt weiter 4,00 Euro. Lediglich die Mieten von Altbeständen im niedrigen Preissegment geraten auf Grund der geringen Nachfrage unter Druck. Aufgrund der positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sollte sich die Dynamik im Ruhrgebiet auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen.

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