Chamartin Meerman sagt Börsengang ab

Die Vielzahl der negativen Berichte hatte offenbar Wirkung. Chamartin sagt Börsengang ab. Man rechne nicht mit hoher Nachfrage.

Die Chamartin Meermann Immobilien AG (CMI AG) sagt ihr öffentliches Angebot in Deutschland und die für Mittwoch, 7. Juli 2010, geplante Erstnotiz der CMI-Aktien im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse aufgrund nicht erfüllter Nachfrageerwartungen der Gesellschaft und der Altaktionäre ab. Das Unternehmen prüft nun die Option einer Notierungsaufnahme mit einer Kapitalerhöhung zu einem späteren Zeitpunkt.

Trotz der von Seiten der Investoren vielfach positiven Einschätzung des Geschäftsmodells mit konsequenter Ausrichtung auf einen der attraktivsten Immobilienmärkte Europas erreichte die Nachfrage nach CMI-Aktien nicht das angestrebte Volumen. Ursachen für die Zurückhaltung der Investoren waren die mit den Aktivitäten eines Immobilienentwicklers verbundenen Unwägbarkeiten, die in dem aktuell volatilen Marktumfeld deutlich schwerer wogen, sowie die derzeit vorherrschende Skepsis gegenüber Neuemissionen.

CMI-Finanzvorstand Hans Wittmann sagte: „Beim Geschäftsmodell eines Immobilienentwicklers sind gewisse Risiken systemimmanent. Diese werden in der Regel durch attraktive Renditen vergütet, was sich in unserer hohen Profitabilität widerspiegelt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Marktunsicherheit waren jedoch nicht genügend Investoren bereit, die Chancen im Vergleich zu den typischen Risiken höher zu bewerten und ein Engagement in CMI-Aktien einzugehen.“

Die Gesellschaft wird die bestehende Projektpipeline wie geplant umsetzen und den Kapitalmarkt über die weiteren Börsenpläne sowie den Fortgang des Geschäfts informieren.

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