Chancen bei britischen Wohnungen

Der britische Wohnungsmarkt ist schon im laufenden Jahr aus dem Tal gekommen. Das dürfte viele Befürchtungen eines totalen crash zerstreuen; denn aus deutscher Sicht ist die Belastung englischer Haushalte weit über dem für Deutschland  vorstellbaren. Zum Jahresende sind lt. Knight Frank die Preise für Wohnhäuser in Großbritannien schon zwei Prozent höher als zu Beginn 2009. London und Südengland erholen sich am stärksten. Während die internationale Immobilienberatung im Hochpreissegment sowohl in London (Immobilien für mehr als 1 Million Pfund) als auch in regionalen Zentren (Immobilien für mehr als 500.000 Pfund) auch nächstes Jahr Spielraum für weitere Preissteigerungen sieht, prognostiziert sie für durchschnittliche Wohnobjekte in Großbritannien zunächst noch leichte Preisrückgänge in 2010. 2011 dominiert Stagnation. 2012 sollten die Preise wieder zulegen. Die starke Nachfrage von lokalen und internationalen Investoren werde dazu führen, dass insbesondere in Central London 2010 die Preise im Top-Segment weiter steigen, kommentiert Liam Bailey, der das Research für Wohnimmobilien bei Knight Frank verantwortet. Für das kommende Jahr sieht er ein Plus von 3%, bis Ende 2011 ein Plus von 9%. In den nächsten fünf Jahren sollen die Preise nach Angaben von Knight Frank im Top-Segment in Central London um 38% in Höhe schießen. Im mittleren Preissegment werden sich dagegen die Folgen der schwachen Konjunktur niederschlagen. Nach zunächst weiterem Nachgeben der Preise rechnet Knight Frank bei durchschnittlichen Immobilien dennoch bis 2014 mit einem Preiszuwachs von 19%.

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