Crowdinvesting – erfahren und 51 Jahre

 

EXPORO untersucht Anlegerverhalten von Immobilien-Crowdinvesting

 

EXPORO befragte Anleger von Crowdinvesting-Projekten nach deren Anlegerverhalten. Jeder zweite hält demnach Immobilien-Crowdinvesting für sicher. Über 60% der Anleger sind erfahrene Investoren. In Wohnprojekte wird am liebsten investiert.

 

Die Kapitalanlagebranche ist seit kurzem um die Crowdinvesting-Szene erweitert. Zwar gab es schon vor einigen Jahren mit den kapitalfreunden einen Vorstoß beim Immobilien-Crowdinvesting, damals war die Zeit aber offenbar noch nicht reif. Heute brummt der Markt. Projekte finanzieren sich teilweise innerhalb von Stunden. Anleger können aus einer Vielzahl von Plattformen mit den verschiedensten Projekten wählen. Die Renditen sind dabei vergleichsweise hoch bei überschaubaren Beträgen. Üblicherweise ab 500 Euro können sich Anleger beteiligen.

 

Deutschlands führende Plattform, EXPORO hat mittels einer Anlegerbefragung nun untersucht, wie der typische Investor einer Immobilien-Crowdinvesting Plattform aussieht und was ihm wichtig ist. Der durchschnittliche Anleger ist demnach 51 Jahre jung und legt sein Kapital hauptsächlich in Aktien, Tagesgeld und Aktienfonds an. Am liebsten wird in Wohnobjekte in einer der Top 7-Städte, die von einem erfahrenen Projektentwickler realisiert werden, investiert. Zudem soll die Kapitalbindung nicht über 2 Jahren liegen. „Unsere Anlegerbefragung zeigt, dass der durchschnittliche Investor trotz hohem Durchschnittsalter, den neuen Techniken gegenüber sehr aufgeschlossen ist“, so Simon Brunke, Vorstand und Mitgründer von EXPORO.

 

65% der Investoren haben bereits Investmenterfahrung. Lediglich 4% haben vorher noch keinerlei Investments getätigt. Drei von Vier Investoren haben gute Erfahrungen gemacht und planen weitere Investments zu tätigen. Hauptmotiv der Kapitalanlage ist vor allem Rentabilität und Sicherheit. Liquidität spielt nur eine untergeordnete Rolle.

 

Rund 64% der Befragten geben an, dass der Anteil von Crowdinvestments am persönlichen Portfolio lediglich bei bis zu 10% liegt. Insgesamt zeigt sich, dass bei ca. 80% der Anleger Immobilien-Crowdinvesting maximal 20% des Gesamtportfolios ausmacht. Crowdinvesting wird in der Portfolioallokation also mehr als Beimischung genutzt. Der durchschnittliche Anteil am Gesamtportfolio beträgt 17 Prozent.

 

Bei der Auswahl eines Immobilien-Crowdinvesting-Projektes spielt für 96% der Befragten der positive Gesamteindruck und die Attraktivität des Projektes die Hauptrolle. Danach folgen mit 91% der Background des Projektentwicklers sowie der bisherige Erfolg der Crowdinvesting-Plattform (89%). Am wenigsten wichtig sind die Nähe zum Objekt (12%) sowie ein hoher Maximalanlagebetrag (22%).

 

Bei den Projekten bevorzugen 44% der Befragten Wohnobjekte. Weitere 30% haben keine Präferenz. Auf dem dritten Rang folgen Pflegeheime mit 13%. 32% bevorzugen Bestandsprojekte, 17% Neubau, der restliche Teil der Befragten haben keine Präferenz.

 

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