Der Immobilienbrief Berlin im Gespräch mit Jan Dohrwardt, Niederlassungsleiter Berlin bei BNPPRE Deutschland über …

Den Wert nachhaltiger Dienstleistungen, die Performance des Immobilienmarktes Berlin und ein Gespräch mit Josef Ackermann

 BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet. Das Unternehmen ist in 36 Ländern weltweit präsent und liefert mit 6.400 Mitarbeitern in mehr als 180 Büros lokalen Service (3.400 eigene Mitarbeiter in 16 Ländern sowie 3.000 Beschäftige von Kooperationspartnern in weiteren 20 Ländern). In Deutschland sind rund 470 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig und München tätig in den Geschäftsbereichen Transaction, Consulting, Valuation und Property Management. International wird das Leistungsspektrum durch Property Development und Investment Management ergänzt.

 

Die Vermietung von Büro-, Industrie- und Einzelhandelsflächen sowie deren Verkauf an institutionelle Investoren und Privatanleger sind das Kerngeschäft der BNP Paribas Real Estate GmbH. Im Jahr 2012 vermietete der Immobilienberater rund 990.000 qm Gewerbefläche und veräußerte Objekte im Wert von rund 2,5 Mrd. Euro.

 

Zudem berät das Unternehmen nationale und internationale Investoren, Projektentwickler und Großunternehmen bei der Entwicklung und Optimierung ihrer Immobilien sowie bei An- und Verkaufsentscheidungen. Zum Leistungsportfolio zählen Standort- und Marktanalysen, Konzeptentwicklungen sowie Portfoliobewertungen und -aufbereitungen.

 

In der Niederlassung Berlin sind rund 50 Mitarbeiter im Bereich Vertrieb (Gewerbe und Residential). Jüngste Deals von BNPPRE sind die Beteiligung am Verkauf des Prime-Portfolios von Freo an IVG mit der Core-Immobilie Kurfürstendamm 195, ein Gebäudeensemble mit einer Gesamtmietfläche von über 15.000 qm, die Vermietung von 4.7000 qm an Wheels Logistics GmbH südlich von Berlin oder der Auftrag als Leadmakler für die PPMG Potsdamer Platz Management GmbH, eine Tochter der ECE, die im Auftrag des Eigentümers SEB Asset Management das Quartier verwaltet.

 

Frage:

Wie ist Ihre Beziehung zu Berlin?

Berlin ist meine Heimat geworden. Ich wurde in Heide/Dithmarschen geboren und lebe nun seit 21 Jahren in Berlin – eine wirklich tolle Stadt.

 

Frage:

 

Worin sehen Sie den größten Beitrag Ihres Unternehmens für eine positive Akzeptanz des Standorts Berlin?

Weiter zu wachsen und damit auch Arbeitsplätze zu sichern und weiterhin gute, nachhaltige Dienstleistungen für unsere Kunden zu erbringen.

 

Frage:

Das Finanzierungsklima im allgemeinen ist rauer geworden. Wie gehen Sie bzw. Ihr Unternehmen mit dem Leidensdruck um? Oder ist gar keiner?

Für uns gibt es keinen Leidensdruck, da das Finanzierungsklima uns nicht direkt betrifft, da wir selber keine Objekte/Projekte finanzieren.

 

Frage:

Wie haben Sie in die Immobilienbranche gefunden?

Durch meinen Vater, der selber in der Bau- und Immobilienbranche tätig war.

 

Frage:

Wie schätzen Sie die Perspektiven des Berliner Immobilienmarktes im Allgemeinen und speziell in Ihrem Tätigkeitsbereich ein?

Die Perspektiven des Berliner Immobilienmarktes sind weiterhin positiv. Es gibt nach wie vor eine sehr gute Nachfrage sowohl im Wohn- als auch im Gewerbeimmobilienbereich. Die Nachfrage nach guten Investmentprodukten ist weiterhin ungebrochen. Im Bereich der Vermietung von Büroflächen haben wir ein sehr erfolgreiches Jahr 2012 hinter uns und gehen davon aus, dass wir auch in 2013 einen ähnlichen Umsatz erreichen werden (ca. 500.000 qm).

 

Frage:

Wo birgt aus Ihrer Sicht die Metropole Berlin noch Potenzial in der Stadtentwicklung und warum?

Berlin birgt unheimlich Potenzial, z. B. ist besonders das Areal um die Philharmonie als „Scharnier“ zwischen der City Ost und der City West oder das Areal hinter dem Zoo sind städtebaulich vernachlässigt. Fragen dieser Art könnten durchaus auf der Agenda eines Gesprächs mit dem Stadtentwicklungssenator oder der Senatsbaudirektorin stehen.

 

Frage:

Wo sehen Sie sich und Ihr Unternehmen in zehn Jahren?

Das ich mich und wir uns als Unternehmen weiterentwickeln, stabil wachsen und unsere Marktanteile weiter ausbauen.

 

Frage:

Was ist Ihr Lieblingsort in Berlin?

Schlachtensee, sowohl im Sommer als auch im Winter ein herrlicher Ort zum entspannen und genießen.

 

Frage:

Ihre Lieblingsimmobilie?

Das Gebäude des Bundesrates, wunderschöne Architektur!

 

Frage:

Und mit wem aus der Immobilien- oder Finanzbranche würden Sie einmal gerne zum Mittag/Abendessen gehen und warum?

Josef Ackermann, auch wenn er eine teilweise nicht so positive Resonanz in der Presse erhalten hat, war er sicherlich einer der größten Wirtschaftspersönlichkeiten der letzten Jahre.

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