Der Immobilienbrief Nr. 208

18.Dezember 2009   
Kategorie: Der Immobilienbrief

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit dem gemischten Stimmungsbild der Branche. Marktverwirrungen prägten. Jetzt will Kostensenkung gelernt sein. Spar-Paradoxa sind zu beachten. Die JLL-Jahrespressekonferenz prägte die Journalistenwoche. Ganz ohne Schmunzeln lässt sich auch professionelles Research nicht ertragen. (Seite 1)

 

 

–          Wie sieht die Branche das Jahr 2010 – Erwartungen, Hoffnungen und Sorgen: Das Jahr 2009 geht zu Ende. Ein „schwarzes Jahr“ für die Immobilienbranche. Wie haben die Branche gefragt, was im nächsten Jahr auf uns zukommen könnte: (S. 2)

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    • Wolfgang Müller, BVT Geschäftsführer (S. 2)
    • Jens-Christian Ludwig, Geschäftsführer Rickmers Immobilien (S. 2)
    • Eric Romba, Hauptgeschäftsführer VGF (S. 3)
    • Dr. Günter Vornholz, Chefresearcher der Nord/LB Tochter Deutsche Hypo (S. 3)
    • Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender Patrizia (S. 3)
    • Susanne Klaußner, Geschäftsführerin GRR (S. 4)
    • Jens Friedemann, Head of Marketing and Research (S. 6)
    • Alexander Hoff, Palmira Capital Partners (S. 7)
    • Klaus Kortebein, CEO Valad Property Group Deutschland (S. 7)
    • Walter Rasch, Senator a.D., Präsident des BFW (S. 8)

–          JLL – Jahrespressegespräch – Crash-Gefahr gebannt: Jones Lang LaSalle Deutschland-Chef Andreas Quint gab auf dem Jahresendpressegespräch von JLL, zu dem Deutschlands Immobilienjournalistenszene traditionell vollzählig erscheint, einen durchaus positiven Ausblick ins Jahr 2010. (Rohmert, S. 11)

–          Immobilienmarktrisiken und Chancen: 10 Thesen für 2010: Fast schon Tradition sind die 10 Thesen, die die Deka am Ende eines jeden Jahres veröffentlicht. Wir wollen Ihnen die Thesen nicht vorenthalten. (Junius, S. 16)

–          Deutschland 2010: Krise? Welche Krise? Allein ein international weit verbreiteter Investmentgedanke findet sich normalerweise nicht: der volatilitätsgetriebene Gedanke – dieses Land ist noch immer ein Zielhafen von internationalen risikoreduzierenden Immobilieninvestoren. So scheint es auch 2010 zu sein – weil es immer so war. (Beyerle, S. 19)

–          Die langfristigen Auswirkungen der Krise sind nicht absehbar: Die große Frage 2009 war, ob und vor allem wann mit einem Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise gerechnet werden kann. Anfang des Jahres gab es Sorge, wie schlimm die bisher unvergleichbare Rezession ausfallen würde. Schon im Sommer schien es dann, als sei das Schlimmste überstanden. Das sieht Christoph Wittkop (CRE Resolution) allerdings nicht so. (Wittkop, S. 20)

–          Que Vadis Deutscher Investment-Markt 2010: Der Immobilienmarkt in Deutschland wird in 2010 den seit Mitte 2009 erkennbaren Stabilisierungskurs fortsetzen und zu Investments in der Größenordung von 12 Mrd. Euro führen, so zumindest ist die Einschätzung von Andreas Quint (JLL). (Quint, S. 22)

–          Sachwert Gold – Merkel auf Hochglanz: Die staatliche Münze Berlin würdigt die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit der Ausgabe einer auf 5 000 Collectionen limitierten Goldmünze. (Ries, S. 23)

–          JLL: Handelsimmobilien werden mit Büros gleichziehen: Was sagt JLL zu der Entwicklung auf dem Handelsimmobilienmarkt? Die Pleiten vieler Einzelhändler sorgen zweifellos für Beratungsbedarf. (Vierbuchen, S. 23)

–          München – Traumstadt mit Hindernissen: Der Münchener Immobilienmarkt ist alles andere als eine Ruheinsel im Sturm. Auch hier bekommen Investoren die Böen der Finanzkrise zu spüren. Die Maklerfirma CB Richard Ellis gab kürzlich einen Rück- und Ausblick auf den Markt. (Heintze, S. 25)

–          Logistikimmobilienmarkt Hamburg: Die Branche setzt auf einen Aufschwung im kommenden Jahr: Trotz der weiterhin angespannten Konjunkturlage und kräftigen Rückschlägen bis Mitte 2009 zeigte sich der Hamburger Lagerflächenmarkt dann doch noch erstaunlich robust: Für das Gesamtjahr erwarten Jones Lang LaSalle und CB Richard Ellis in der Metropolregion ein Umsatzergebnis von 330.000 Quadratmetern – gegenüber dem Vorjahr ein Minus von rund 5 Prozent. Damit war Hamburg mit seinem Umland die umsatzstärkste Region in Deutschland. (Richter, S. 28)

–          BGH baut neue Fallen bei „Schriftform des Mietvertrages“: Immobilienwirtschaft wird immer mehr zum Profigeschäft. Kaum ein privater Vermieter kennt sich noch mit den Fallen der Mietvertragsformalia aus. (Rohmert, S. 29)

–          Ideenkapital ProVictor VI – Fonds zahlt mehr als erwartet: Die Zeiten sind schwierig für Emissionshäuser. Der US-Markt ist im Tiefschlaf. Da kommt eine positive Meldung ausgerechnet von einem US-Immobilienfonds. Anleger des Ideenkapital– Fonds ProVictor VI erhalten in diesen Tagen eine unerwartet hohe USD-Zahlung. (Götza, S. 30)

–          IVD: Mieten werden immer teurer: Die Mieten in Deutschland steigen weiter, vor allem in den Großstädten. Wer 2009 eine Wohnung bezogen hat, musste im bundesweiten Durchschnitt knapp 0,9% mehr zahlen als im Vorjahr. (Winckler, S. 30)

–          Immowelt.de – Top und Flop der Wohnmieten in Deutschland: Die wirtschaftlich starken Gebiete im Süden und Südwesten Deutschlands erleben im Hinblick der Wohnmieten einen Aufwärtstrend. (Götza, S. 30)

–          London: Stimmung steigt: London ist derzeit Investment-Highflyer. Hier hatten Investoren den Tiefpunkt des Immobilienmarktes ausgenutzt. Eine brandaktuelle Studie der IVG Immobilien AG hat sich mit dem Markt beschäftigt. (Rohmert, S. 31)

–          Offene Fonds stützen Investmentmarkt: Offene Fonds sind für großvolumige Transaktionen die größte Nachfragegruppe, stellt Klaus Franken, CEO Catella Property Deutschland, fest. (Winckler, S. 31)

Der Immobilienbrief Nr. 208

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