Der Immobilienbrief Nr. 209

15.Januar 2010   
Kategorie: Der Immobilienbrief

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert diesmal mit den möglichen Szenarien für 2010. Wie geht es weiter? 2009 war volkswirtschaftlich der „best case“ unserer Erwartungen. Während die Büromärkte 2010 weiter leiden werden, bleibt Wohnen außen vor. (Seite 1)

  

–          Satter Einbruch bei Metropolen-Büros: Im vergangenen Jahr mussten die deutschen Bürohochburgen schwere Schläge bei den Vermietungsumsätzen einstecken. Der Gesamtumsatz sank um fast 30%. In diesem Jahr sollen die Umsätze auf 2009er Niveau liegen. (Rohmert, S. 2)

–     Frankfurt – Bahndeal bremst freien Fall der Büroumsätze: Das Maklerbild der Bankenmetropole ist für das letzte Jahr übereinstimmend negativ. Der Vermietungsumsatz verlor um 30%. Ohne Bahndeal läge der Verlust jenseits der 40%. (Eberhard, S. 5)

–     Büromarkt Hamburg: Flächenumsatz bleibt hinter Erwartungen zurück: Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sorgten auch in Hamburg für einen deutlich sinkenden Flächenumsatz. Trotz stabiler Entwicklung bei den Arbeitsmarktzahlen konnte der signifikante Rückgang der Nachfrage nicht verhindert werden. (Richter, S. 6)

–     Büromarkt Köln – Flächenumsatz gemäß bundestrend: Auch auf dem Kölner Büromarkt ist der Flächenumsatz rückläufig. Mit Minus 21% fällt der Umsatzrückgang jedoch nicht so extrem wie in den anderen Hochburgen aus. (Götza, S. 10)

–     Büromarkt Leipzig: Stabilität trotz Umsatzrekord: Überall sorgte die Krise für sinkende Büroumsatzzahlen. Nicht so in Leipzig. In der sächsischen Metropole konnte der Vorjahresumatz sogar noch verbessert werden. (Dr. Engel, S. 13)

–     Chapter 11 – Keine Pleite, sondern Ausweg: Bislang ist der Markt für gute Anlageimmobilien in den USA noch trocken. Bislang mussten nur wenig Objekte unter Zwang verkauft werden. Grund: Chapter 11. Das Verfahren verschafft Unternehmen Zeit für eine Restrukturierung. (Rohmert, S. 13)

–     2009 Trendinvestment Wohnimmobilie: Wohnimmobilien waren im letzten Jahr der Renner. Das war auch beim Transaktionsmarkt zu beobachten. Der deutsche Markt für Wohnungsportfolios erfuhr im abgelaufenen Jahr eine deutliche Belebung. (Eberhard, S. 16)

–     US-Gewerbeimmobilienmarkt noch trocken: Die vor fast 20 Jahren von Bankern gegründete Falcon Real Estate geht in einer Untersuchung der Frage nach, warum auch in den USA unerwartet wenig Immobilien auf dem Markt sind. (Rohmert, S. 16)

–     Zwangsversteigerungen stabil: Bislang konnten die deutschen Amtsgerichte von dem Konjunkturdesaster nicht profitieren. Timelag oder echte Verschonung stellt sich als Frage. Das werden aber erst die nächsten 24 Monate beantworten können. (Rohmert, S. 18)

–     Multifunktionalität moderner Airports im visier von Investoren: Das Erlebnispotenzial an internationalen Flughäfen kennt kaum noch Grenzen. Trotz Flaute in einigen Segmenten des Luftverkehrs aufgrund der Turbulenzen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise ist der Trend ungebrochen: Airports sind Hot Spot und Drehscheibe für Wirtschaft und Tourismus zugleich und mehr denn je auch moderne Event-Locations mit hoher Publikumsfrequenz und höchstem Unterhaltungswert. (Dr. Spreter, S. 19)

–     Ein Ritt auf dem Immobilienmarktzyklus: Die Finanzkrise fegt über den Globus und nur wenige Länder konnten einer Rezession entgehen. Auch die gewerblichen Immobilienmärkte taumelten zeitlich synchron und mit ähnlicher Intensität dem Abgrund entgegen. Jetzt zeigen immer mehr nationale und globale Daten an, dass die Finanzkrise überwunden ist. (Dr. Becher, S. 21)

–     Deutsche Euroshop – Solides Investment, gut für die Nerven: Die Deutsche Euroshop hat zu Jahresbeginn ihr 9-jähriges Jubiläum an der Börse gefeiert. Nach 3 Jahren Zurückhaltung hat das Unternehmen erstmals wieder groß eingekauft. (Ries, S. 22)

–     Deutsche und europäische Immobilienaktien – Trendwende durch höhere Transparenz? Indirekte Immobilienanlageformen hatten in den letzten Jahren eines gemeinsam: einen eklatanten Mangel an Transparenz. Aus diesem Grund nahm sich 2009 die DVFA diesem Thema an und startete zumindest für das Segment der Immobilienaktien eine Befragung. (Beck, S. 23)

–     Frankfurter Immobilien: Rückblick gibt Hoffnung: Um die Diskussion über die IMmobilienkrise zu versachlichen, hat der Gutachterausschuss dürGrundstückswerte und sonstige Wertermitllungen für den Bereich der Stadt Frankfurt eine Untersuchung über den Frankfurter Immobilienmarkt für die Jahre 1984 bis 2008 vorgenommen. (Winckler, S. 25)

–     IVD: Steigende Mieten bei Wohnungen: Für das Jahr 2010 erwarten der IVD einen Anstieg der Mieten bei Wohnungen in Deutschland. (Winckler, S. 25)

–     Werden Spezialfonds 2010 wieder gefragter sein? „Investieren Institutionelle 2010 wieder verstärkt in indirekte Immobilienanlagen?“ Eine Antwort auf diese Frage versuchten in eriner Gesprächrunde die Anbieter von Spezialfonds Paul Heinrich Muno, Thomas Kuhlmann und Jochen Schenk zu finden. Das Fazit fiel positiv aus. (Winckler, S. 26)

Der Immobilienbrief Nr. 209

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Kommentare
Ein Kommentar zu “Der Immobilienbrief Nr. 209”
  1. Robert sagt:

    Sehr interessant. Aber ob die Szenarien nun so ausgehen werden bzw. so kommen werden wir ja am ende des Jahres erfahren. Aber ich denke, das so unwahrscheinlich ist das nicht in den Zeiten der Weltwirtschaftskrise.

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