Deutsche Annington erhöht Ergebnisprognose

 

Rekordinvetitionen in den Bestand _ Im Sinne des jetzt ein Jahr alten Börsengangs schreibt die Deutsche Annington (DA) ihre Erfolgstory mit einer positiven Halbjahresbilanz fort. Sie erhöht die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Bei weiterhin starker operativer Performance steigen die Investitionen in die Bestände auf einen neuen Rekordwert. Inzwischen habe sich die DA auf allen Ebenen klar weiterentwickelt. Sie sei näher an den Kunden gerückt, sei finanziell sehr gut aufgestellt und investiere tatkräftig in die Wohnungen, erklärt VV Rolf Buch. Unter Berücksichtigung des DeWAG-Portfolios stieg die monatliche Ist-Miete pro qm insgesamt von 5,35 Euro am Ende des 1. Halbjahres 2013 um 3,9% auf 5,56 Euro am Ende des 1. Halbjahres 2014. Der Leerstand ging leicht auf 3,8% zurück. Parallel stieg der FFO 1 im Halbjahresvergleich deutlich um 26% auf 130,3 Mio. Euro. Der Nettovermögenswert (NAV) legte zum Stichtag 30.6. gegenüber dem Jahresendwert um 5,4% auf 5,04 Mrd. Euro zu.

Entlang der klaren Unternehmensstrategie verdoppelte die DA gegenüber Vorjahr das Modernisierung-Volumen auf 160 Mio. Euro für das Jahr 2014 (Vj.: 70 Mio. Euro). Ergänzt um Aufwendungen von rund 170 Mio. Euro in die Instandhaltung investiert die Deutsche Annington in diesem Jahr so in Summe mehr als 330 Mio. Euro gegenüber 228 Mio. Euro. Auf den qm bezogen bedeutet dies einen Betrag von 29 Euro, der deutlich über dem Niveau privater Wettbewerber liege. Die Schwerpunkte liegen auf Maßnahmen zur Energieeinsparung sowie auf Maßnahmen zum seniorenfreundlichen Umbau von Wohnungen. Mit der Deutschen TGS, die knapp 1 600 Mitarbeiter beschäftigt, gehört heute die größte Handwerkerorganisation der Wohnungswirtschaft zum Konzern.

Das erste erworbene Portfolio, das bisher durch die DeWAG-Gruppe verwaltet wurde, wurde doppelt so schnell wie geplant vollständig integriert. Mit der zweiten Akquisition von Vitus, die rund 30 000 Wohnungen umfasst, liegt das Unternehmen voll im Zeitplan. Zur Finanzierung der beiden Akquisitionen platzierte das Unternehmen Anfang Juli eine weitere Anleihe im Volumen von 500 Mio. Euro. Der Zinssatz von nur 2,125 % bei einer Laufzeit von acht Jahren unterstreiche die Vorteile der unbesicherten Finanzierungsstrategie und bestätige das Vertrauen der Kapitalmärkte in das Unternehmen.

Parallel zur guten Entwicklung der Finanzkennzahlen legte die Aktie trotz der Auszahlung einer steuerfreien Dividende von 0,70 Euro je Aktie zwischen Anfang Januar und Ende Juni um 17,5% zu. Zudem hat sich im zweiten Quartal die Liquidität der Aktie deutlich erhöht. Der bisherige Hauptanteilseigner Terra Firma und CPI Capital Partners platzierten im Mai insgesamt 30 Mio. Aktien am Markt. Zugleich reichte Terra Firma sämtliche Aktien an die bisherigen Fondsinvestoren weiter, die nun autark über die weitere Strategie hinsichtlich ihrer Anteile entscheiden können. Der  Streubesitz erhöhte sich von 18,5% auf 58.8%In diesem Zusammenhang wurden Manuela Better, Lutz Basse, Florian Funck und Christian Ulbrich in den Aufsichtsrat berufen. Die Vertreter von Terra Firma legten ihr Mandat nieder. Mit dem starken Resultat des ersten Halbjahres kann die Deutsche Annington ihre Prognose deutlich anheben. Für 2014 geht das Unternehmen von einem FFO1 von 275 – 285 Mio. Euro statt bisher 250 – 265 Mio. Euro aus, vom dem weiterhin rund 70% als Dividende ausgeschüttet werden sollen

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