Deutscher Immobilien Index erreicht 2011 Spitzenwert

Die Gesamtrendite, die institutionelle Investoren mit ihren Immobilien vor Steuern und Finanzierung in Deutschland erzielen konnten, hat 2011 ein Rekordniveau erreicht. „Der DIX Deutscher Immobilienindex lag in dem Berichtsjahr bei 5,5% und kam damit auf den Wert von der Jahrtausendwende“, sagt Daniel Piazolo, GF der IPD Investment Property Databank. Die Erwartungen der Branche, die für 2011 eine Rendite von 4,8% prognostiziert hatte, seien deutlich übertroffen worden. Die IPD wertet seit 1996 jährlich die Immobilienportfolios institutioneller Investoren aus und bildet sie im DIX ab. Den höchsten Total Return als Summe aus Mietrendite und Wertänderungsrendite ließ sich im vergangenen Jahr mit 7,8% bei Wohnimmobilien erzielen. Industrie- und Handelsimmobilien erreichten 7,0% und 6,1. Büroimmobilien schafften zwar auch einen Performancesprung auf 4,3% (2010: 3,1%), blieben jedoch mit dem Ergebnis weiterhin signifikant hinter den anderen Nutzungsklassen zurück.

Die Netto-Cash-Flow-Rendite (Netto-Mieteinnahme im Verhältnis zum gebundenen Kapital) betrug im vergangenen Jahr 5,3% und lag damit um 0,2%-Punkte über dem Vorjahreswert. Während 2010 die Wertänderungsrendite noch einen Negativwert von -0,9% erreichte, fiel sie 2011 mit 0,2% zum ersten Mal seit 10 Jahren positiv aus. Wohnimmobilien erzielen mit einer Wertänderungsrendite von 3,2% den höchsten Wert seitdem IPD die auswertet. Die Netto-Cash-Flow Rendite von 4,5%  macht sie darüber hinaus besonders interessant. Im Gegensatz zu allen anderen Sektoren, liefern die Wohnimmobilien seit sechs Jahren eine positive Wertsteigerung.

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