Deutschland bekommt Bestnoten bei den Industrieländern

Jones Lang LaSalle sieht in den BRIC Staaten, Hongkong, Singapur und Polen das größte Nachfragepotenzial an Büroflächen. Auch Deutschland bekommt ebenso wie Nord-Amerika, Australien und Skandinavien noch gute Wachstumsnoten. Niedriges Wachstum wird für UK, Frankreich, Benelux, Italien und Japan erwartet, wobei noch nicht abzuschätzen ist, wie sich der japanische Markt in Folge der Krise entwickeln wird. Als „angespannte“ Märkte bezeichnet JLL vor allem Spanien, Portugal, Griechenland und Irland, die allesamt derzeit auf EU Unterstützung angewiesen sind. Positiv ist die Gesamtsicht. Erstmals seit der globalen Finanzkrise würden die Abwertungsrisiken durch einen zunehmenden Konjunkturoptimismus aufgewogen. Die Aktivitäten auf den wichtigsten Büromärkten nehmen auf Basis der wachsenden Zuversicht bei den Unternehmen weltweit zu. Ein beschleunigtes, „frühzyklisches“ Miet- und Wertwachstum bei erstklassigen Immobilien ist bei oft eingeschränktem Angebot an qualitativ hochwertigen Objekten die Folge. Die globale durchschnittliche Leerstandsquote für Büroflächen liegt bei 14,1%. Bei dem Investitionsvolumen in Büroobjekte geht JLL in diesem Jahr von 190 Mrd. USD (2010: 155 Mrd. USD). Die Knappheit an erstklassigen Immobilien dürfte die Preise treiben. Vor allem in Hongkong, London, Paris und Moskau rechnet JLL mit steigenden Mieten und Preisen.

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