DIP – Auch B-Standorte legen bei Büros deutlich zu

 

Magdeburg, Dresden, Essen und Karlsruhe top

Die Analysen von DIP – Deutsche Immobilien-Partner, die neben den Topstandorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart traditionell einen Schwerpunkt auf die B-Städte Bremen, Dresden, Essen, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Magdeburg und Nürnberg legen, ermitteln für 2017 einen Büroflächenumsatz inkl. Eigennutzer in den DIP-Bürostandorten insgesamt von 5,05 Mio. qm. Damit sei der höchste Flächenumsatz der letzten 25 Jahre registriert worden.

Mit einem Büroflächenumsatz inkl. Eigennutzer in den DIP-Bürostandorten insgesamt von 5,05 Mio. qm wurden die bisherigen Rekordjahre 2015 mit 4,24 Mio. qm und 2016 mit 4,52 Mio. qm deutlich getoppt. Der aktuelle Umsatz liegt lt. DIP – Deutsche Immobilien-Partner rd. 42% über dem Mittelwert der letzten zehn Jahre von ca. 3,57 Mio. qm p. a.. Davon entfallen auf die 8 B-Standorte 771 500 qm incl. Eigennutzer (Vj. 658 000 qm), die damit ca. 18% des Flächenumsatzes der 7 Metropolen ausmachen. Die B-Leerstandsquote liegt mit 5,7% leicht über dem Durchschnitt aller DIP Städte von 4,9% (Vj. 5,9%). Die Leerstandsentwicklung läuft leicht nachlaufend gegenüber den A-Standorten.

Der Büroflächenumsatz in den acht DIP-Bürozentren mittlerer Größe lag bei ca. 771 500 qm Bürofläche. Das seien etwa 17% mehr als im Vorjahr (2016: rd. 658 000 qm). Wie in den großen Bürozentren wurden auch hier unterschiedliche Umsatzentwicklungen registriert.

Umsatzzuwächse konnten in Dresden (105 000 qm; +35%), Essen (116 000 qm; +30%), Bremen (92 000 qm; +17%), Karlsruhe (84 000 qm; +4%) und vor allem in Leipzig (158 000 qm; +68%) erzielt werden. Demgegenüber gingen die Flächenumsätze in Nürnberg (100 000 qm; -2%), Hannover (98 000 qm; -11%) und Magdeburg (18 500 qm; -26%) teilweise deutlich zurück. Außer in Bremen und Essen reduzierten sich die Büroflächenleerstände teilweise erheblich. Steigende Spitzenmieten wurden in den B-Standorten Magdeburg mit einem deutlichen Anstieg um 13%, aber auch in Dresden (+8%), Essen (+7%), Karlsruhe (+7%), Hannover (+3%) und Bremen (+2%) analysiert. Da das verfügbare nachfragegerechte Büroflächenangebot nicht nur in den Top-Lagen schrumpfe, in 2018 keine Entspannung der Büromärkte abzeichne, sei insgesamt mit einem weiteren Anstieg der Büromieten zu rechnen. DIP-Partner sind Aengevelt, Aigner, Arnold Hertz, Hust, Sollmann + Zagel, Immobilienvermittlung BW, Möllerherm und Schneider & Prell.

 

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