Erst AEG, dann KWO, jetzt HTW Berlin: aus einem Industrieareal wird ein Wissenschaftsstandort – Der moderne Campus direkt an der Spree bietet Platz für 6.000 Studierende

1.Oktober 2009   
Kategorie: Der Immobilienbrief

Berlin –  Erst AEG, dann KWO, jetzt HTW: Ein traditionsreiches Industrieareal im Südosten Berlins hat sich in einen modernen Wissenschaftsstandort verwandelt. Wo einst Transformatoren gebaut, Fernsehtechnik montiert und Starkstromkabel gefertigt wurden, entwickeln nun Studierende regenerative Energiesysteme, konzipieren Computerspiele und neue Hardwarekomponenten. Am Donnerstag übergab Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer die Schlüssel für den Campus Wilhelminenhof der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) an Wissenschaftssenator Prof. Dr. Jürgen E. Zöllner. Der Festakt fand im Rahmen der Begrüßung von rund 1.500 Erstsemestern statt, die in das Wintersemester starteten.

In vierjähriger Bauzeit waren die unter Denkmalschutz stehenden Industriebauten auf dem Wilhelminenhof behutsam saniert und umgebaut sowie durch attraktive Neubauten ergänzt worden. Das erste Gebäude wurde im Sommer 2006 durch den Fachbereich Gestaltung der HTW Berlin bezogen; nun folgen drei Jahre später die beiden ingenieurwissenschaftlichen Fachbereiche sowie einige Studiengänge des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften II. Die besonders attraktiv direkt am Wasser liegende frühere „Spreehalle“ ist das neue Domizil der Hochschulbibliothek und der Mensa des Studentenwerks.

Dank Investitionen von Land und Bund in Höhe von 122 Mio. Euro kann die bislang auf fünf Standorte zersplitterte Hochschule Studium, Lehre und Forschung auf zwei Standorte in räumlicher Nähe konzentrieren.

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