Europa wird weiter mit Einkaufszentren zugepflastert

9,7 Mio. qm bis Ende 2016 erwartet

 Der aktuelle Bericht „European Shopping Centre Report“ von Cushman & Wakefield errechnet 1,4 Mio. qm neue Flächen im ersten Halbjahr 2015 und weitere 9,7 Mio. qm bis Ende 2016. Istanbul, Ankara, London, Sofia und Prag haben die größten Investitionsaussichten.

 Bei einem Shopping Center Bestand zur Jahresmitte von 152,6 Mio. qm bedeute die Fertigstellung von im aktuellen Bericht „European Shopping Centre Report“ von Cushman & Wakefield errechneten 1,4 Mio. qm neue Flächen im ersten Halbjahr 2015 und weitere 9,7 Mio. qm bis Ende 2016 ein starkes Wachstum. Für Justin Taylor, Head of EMEA Retail, sind die wichtigsten Entscheidungsfaktoren die Dynamik der Wirtschaft und die Marktsättigung. Istanbul, Ankara, London, Sofia und Prag gehören zu den unterversorgten Städten, die zeitgleich ein überdurchschnittliches Wachstum an Einzelhandelsumsätzen aufzeigen. „Der Immobilienbrief“ fragt sich, ob die Londoner selber in einer der Einkaufshauptstädten der Welt die Unterversorgung im Einzelhandel auch so stark spüren wie das Makler-Research.

 Im ersten Halbjahr 2015 wurden mit insgesamt 17,8 Mrd. Euro 71% mehr als im Vorjahr in die Entwicklung von Europas Einkaufszentren investiert. Dabei gab es allein in Großbritannien, Deutschland und Spanien Investitionen in Höhe von 7,4 Mrd. Euro bzw. 42% der Gesamtsumme. Während der überwiegende Teil der Investitionen in Westeuropa getätigt wurden, das zeitgleich mehr als doppelt so viele Flächen an Einkaufszentren hat als die CEE-Region, ist insgesamt festzustellen, dass die Suche nach guten Renditen in den CEE-Märkten deutlich anzieht.

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