Gewerbeinvestments in Europa geben nach

Im dritten Quartal wurden in europäische Gewerbeimmobilien 37,1 Mrd. Euro investiert. Das ist lt. Knight Frank das niedrigste Quartalergebnis seit dem ersten Quartal 2014 und liegt 40,2% unter der Investitionssumme des dritten Quartals 2015. Insgesamt wurden in diesem Jahr 128 Mrd. Euro investiert. Das sind 28,7% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Vor allem in den Kernmärkten Europas sind die Aktivitäten gesunken. Der Verlust in UK ist lt. Knight Frank auf den Brexit zurückzuführen. Für Deutschland und Frankreich sehen die Auguren vorsichtigeres Investmentverhalten als Grund. Problem sind oftmals fehlende Ankaufsmöglichkeiten in den Schlüsselmärkten. Ohne diese drei Kernmärkte hat sich das Transaktionsvolumen im restlichen Europa um 11,3% verringert. Kleinere Zuwächse haben Länder wie Finnland, Polen und Spanien zu verzeichnen.

Knight Frank geht davon aus, dass die Umsätze im vierten Quartal wieder steigen werden. Es stünden noch eine Reihe von Portfolioverkäufen an, so Knight Frank. Dennoch werde das Gesamtergebnis nicht an das des Vorjahres rankommen.

Die Durchschnittsrendite für erstklassige Büroobjekte hat um 7 Basispunkte auf das Rekordtief von 4,55% nachgegeben. Die stärksten Veränderungen gab es in den Beneluxländern und in Zentralosteuropa.  Auch in Paris sind die Renditen auf 3% gesunken.

Auch das Bürovermietungsvolumen in Europa sank um 5% unter dem Vorjahreswert. Träge haben sich vor allem die Umsätze in London und Madrid.

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