Immobilienklima sinkt – Konjunktur steigt

Immobilienkonjunktur_März 2011

Immobilienkonjunktur_März 2011

Seit über 2 Jahren zeigt dir Immobilienklima-Kurve des King Sturge Index stetig nach oben.

Immobilienklima März 2011
Immobilienklima März 2011

Nun hat die Kurve wieder einen kleinen Dämpfer erhalten. Der umfragebasierte Index sank im März von 144,6 Punkte auf 140,4 Punkte. Das ist ein Minus von 2,9 Prozent. Schuld daran sind die derzeitigen Schieflagen im Nahen Osten und Japan. Auch der Euro schafft derzeit kein Vertrauen. Der Rückgang des Immobilienklimas wird im März sowohl durch das Investment- als auch durch das Ertragsklima verursacht. Während das Investmentklima um 2,4% auf 146,2 Punkte sinkt, fällt das Ertragsklima um 3,4% auf 134,7 Punkte. King Sturge geht nicht davon aus, dass die Krise in Japan keine Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben wird.

Neben den Verlusten beim Immobilienklima verzeichnen auch alle anderen Segmente Verluste. Das Industrieklima sank von 138,1 Punkte auf 127,3 Punkte, das Büroklima liegt bei 131,1 Punkten (Vormonat: 137,1 Punkte) und das Handelsklima bei 140,8 Punkten (Vormonat: 142,2). Beliebtestes Segment sind weiterhin Wohnimmobilien, die einen Zählerstand von 162,8 (Vormonat: 166,5) verzeichnen.
 
Entgegen aller Stimmungsverluste verzeichnet die auf der statistischen Auswertung von ifo-Geschäftsklima, DAX, Dimax und Zinsen basierende Immobilienkonjunktur im März einen Anstieg von 1,8% auf 213,4 Zähler. Das Wachstum ist damit noch stärker als im Februar. Allerdings dürften hier die Turbulenzen von Japan, dem Nahen Osten und des Euro noch nicht mit einbezogen sein, da der Immobilienkonjunktur-Index immer etwas zeitverzögert reagiert.
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