Keine Pause bei der Rallye der Wohnimmobilienpreise

 

Seit Beginn der Aufzeichnungen Steigerungen von bis zu 58%

 

Die Immobilienpreisrallye bei Wohnimmobilien geht unverändert weiter. Die neuesten empirica Zahlen zeigen, dass auch im zweiten Quartal sowohl bei Eigentumswohnungen, Mieten und Ein- und Zweifamilienhäusern (EZFH) die Indices weiter steigen.

 

Am stärksten stieg der Index dabei für Eigentumswohnungen mit einem Zuwachs von 2,2% gegenüber dem letzten Quartal. Der Index bei EZFH stieg um 1% und der Index der Mietpreise legte um 0,8% zu. Dabei sind die Preise über Deutschland betrachtet sehr unterschiedlich. München liegt unangefochten an der Spitze mit 7.353 Euro pro qm.

 

Der Mietindex stieg besonders bei den Neubauten kontinuierlich an. Gegenüber dem letzten Quartal notiert empirica bei den Mietpreisen in den kreisfreien Städten einen Anstieg um 0,8%. In den Landkreisen liegt der Zuwachs bei 0,5%. Im Jahresvergleich beträgt der deutschlandweite Anstieg 3,8%. Seit Beginn der Zeitreihe im 1. Quartal 2004 haben die Neubaumieten deutschlandweit somit um 26,8% angezogen, in den kreisfreien Städten um 35,2% und um 22,1% in den Landkreisen. Die zehn teuersten Städte sind München mit 17 Euro pro qm und Monat, Frankfurt (13,50 Euro/qm/Monat), Stuttgart (13 Euro/qm/Monat), Ingolstadt (12 Euro/qm/Monat), Freiburg, Mainz, Berlin, Darmstadt, Heidelberg und Hamburg, die alle zwischen 11 und 12 Euro pro qm und Monat liegen.

 

Bei den Eigentumswohnungen ist der Anstieg in den Landkreisen mit 2,1% am höchsten. Im Jahresvergleich sind sie deutschlandweit um 8,2% gestiegen, 9,5% in den kreisfreien Städten und 7,3% in den Landkreisen. Seit Beginn der Zeitreihe sind die Kaufpreise für neue Eigentumswohnungen deutschlandweit um 40,8% gestiegen, in den kreisfreien Städten sogar um 58,5% und in den Landkreisen um 30,8%.

 

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern liegen ebenfalls die Landkreise mit 1,4% vorne. Die kreisfreien Städte können um 0,9% zulegen. Im Jahresvergleich haben die Preise bundesweit um 7% angezogen. 8% Zuwachs verbuchen die kreisfreien Städte und 6,2% die Landkreise. In den letzten 13 Jahren steigen die Kaufpreise bei EZFH um 26,4%, in den kreisfreien Städten um 37,5% und in Landkreisen um 20%. (AE)

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