Kubicki kann sich wieder selbst mit Hemden versorgen – Jamaika ist vorbei

Endlich haben die Sondierungen ein Ende gefunden. Das dürfte zwar nicht jedem Recht sein. Dennoch konnte hatte ich schon überlegt das Wort „Sondierungen“ zum Wort des Jahres anzumelden. Auch wenn ich nichts gegen Jamaika gehabt hätte, war das Ende letztlich die logische Konsequenz eines politischen Irrwegs. Am meisten gestört hat mich, dass man in den letzten Wochen nur noch über Randthemen gesprochen hat wie Familiennachzug. Daran sind dann offenbar die Verhandlungen gescheitert. Allerdings habe ich kaum etwas über die wirklich großen Themen wie Steuerpolitik und Soli etwas gehört. Das man letztlich an so Randthemen scheitert, zeigt, dass die Egos der teilnehmenden Verhandler offenbar nicht kompatibel waren.

Kaum war Jamaika abgesagt, trudelten die ersten Meldungen zu möglichen Konsequenzen ein. Von „wir brauchen endlich einen Digitalisierungsminister“ bis hin zu änglichen Maklern war nahezu alles dabei. Wirklich entscheidend ist aus unserer Sicht, dass Deutschland das hin und her schnell beenden sollte, da die Vergangenheit immer wieder gezeigt hat, wie wichtig eine stabile und verlässliche Regierung ist. Neuwahlen wären da sicherlich das falsche Signal. Mein Tipp: Die SPD stimmt einer Minderheitsregierung zu und bekommt dafür den ein oder anderen Bon Bon. Den kann sie dann sich als Oppositionsführer auf die Fahnen schreiben und so erfolgreiche Oppositionspolitik machen und gleichzeit Kontrollorgan spielen. Wir sind gespannt was passiert.

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