Neue Wohnungen in Berlin und Brandenburg überwiegend von Eigentümern bewohnt

Berlin ist eine Mieterstadt. Nur 14,9 Prozent der Berliner Wohnungen wurden im Jahr 2010 von den Eigentümern bewohnt. Wohnungen, die ab 1991 errichtet wurden, waren zu 51,1 Prozent Eigentümerwohnungen. In Brandenburg waren 46,2 Prozent der Wohnungen Eigentümerwohnungen, bei nach 1991 errichteten Wohnungen sogar 62,1 Prozent. Das geht aus Ergebnissen einer Zusatzbefragung zum Mikrozensus hervor, den das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg jährlich erhebt.

Berliner Eigentümerwohnungen sind danach im Mittel 107,2 Quadratmeter groß, Mietwohnungen 66,6 Quadratmeter. Damit stehen den Bewohnern von Eigentümerwohnungen durchschnittlich 51,6 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, den Bewohnern von Mietwohnungen 39,3 Quadratmeter. In Brandenburg haben die Eigentümerwohnungen eine durchschnittliche Grundfläche von 112,0 Quadratmetern, und jedem Bewohner stehen 48,4 Quadratmeter zur Verfügung. Brandenburger Mietwohnungen sind im Durchschnitt 63,3 Quadratmeter groß. Brandenburger Mieter wohnen im Mittel auf 36,6 Quadratmeter Wohnraum.

Der Wohnungsleerstand betrug im Jahr 2010 in Berlin 7,5 Prozent, in Brandenburg 10,1 Prozent. Im Bundesdurchschnitt lag die Leerstandsquote in Wohngebäuden bei 8,4 Prozent, in den neuen Bundesländern waren 11,2 Prozent der Wohnungen unbewohnt. Die Leerstandsquoten wurden aus dem Mikrozensus ermittelt. Danach gilt eine Wohnung als leer stehend oder unbewohnt, wenn sie zum Erhebungszeitpunkt vom Interviewer als leer stehend oder unbewohnt identifiziert wurde.

Eine ausführliche Veröffentlichung zur Wohnsituation in Berlin und Brandenburg aus der Mikrozensuszusatzerhebung zur Wohnsituation 2010 ist für das II. Quartal geplant.

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