Project bringt neuen Fonds für semi-professionelle Anleger

 

Wohnungs- und Anlagebedarf unverändert hoch

Trotz 15-Jahres-Hoch bei den Baugenehmigungen im letzten Jahr müssen sich Bundesbürger laut einer neuen Befragung der LBS unter 600 Experten auf weiter steigende Preise einstellen. Allein in diesem Jahr sind Preissteigerungen von bis zu 4% vorhergesagt. Von Entspannung auf den Wohnimmobilienmärkten kann daher keine Rede sein. Um den Bedarf auch weiterhin decken zu können, bringt die Bamberger Project Gruppe einen neuen Spezial-AIF auf den Markt, denn nicht nur der Wohnungsbedarf sei enorm, sondern auch der Anlagebedarf.

Mit dem „Metropolen SP 2“ platziert die Mannschaft um Wolfgang Dippold mittlerweile den zweiten Spezial-AIF, der für semi-professionelle Investoren ab einer Zeichnungssumme von 200.000 Euro zzgl. Agio angeboten wird. Wie bei allen anderen Immobilienentwicklungsfonds der Franken, setzt auch der Spezial-AIF ausschließlich auf Eigenkapital. „Das ist einer der Schlüssel für unseren Erfolg“, so Mathias Dreyer (Foto), Geschäftsführer und Leiter Bankenvertrieb bei der Project Vermittlungs GmbH. Insgesamt 40 Mio. Euro will Project einsammeln. Investiert werden soll das Kapital in Immobilienentwicklungen im Bereich Wohnimmobilien in den deutschen Metropolregionen Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Nürnberg und München sowie in den Rhein-Ruhr-Metropolen Köln und Düsseldorf. Auch Wiener Entwicklungen sind möglich. In der österreichischen Hauptstadt hat Project kürzlich mit der Auhofstraße 66A im Bezirk Hietzing das erste Projektentwicklungsgrundstück angekauft. Der Metropolen SP 2 wird in mindestens fünf Objektentwicklungen an mindestens drei Standorten investieren. Innerhalb einer Laufzeit von 7,5 Jahren sollen ca. 7% p.a. Rendite ausgeschüttet werden. Doch nicht alles ist wie beim Vorgängerfonds. So konnten die Kosten durch Nutzung von Skaleneffekten gesenkt und die Investitionsquote so auf 97% gesteigert werden.

Auch wenn der Fonds zunächst als Blindpool startet, hat Project bisher bewiesen, über die nötige Einkaufskompetenz zu verfügen. Im Background-Gespräch bestätigte Dreyer, dass die geplante Einkaufspipeline allein in diesem Jahr von 3 Mrd. Euro auf 3,4 Mrd. Euro ausgebaut wurde. Aktuell befinden sich 59 Immobilien in der Entwicklung. Zudem wurde in der über 20-jährigen Unternehmenshistorie noch nie ein Objekt negativ abgeschlossen.

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