vdp Immobilienindex – alle Indizes legen zu

Auch im ersten Quartal steigen die Preise in Deutschland für Wohn- und Gewerbeimmobilien weiter. Der vdp Immobilienindex legte im Vorjahresvergleich um 5,8% auf 131,2 Punkte zu. Treiber sind dabei immer noch die Wohnimmobilienmärkte.

Es ist immer das gleiche Spiel in den Ballungszentren. Zuviel Nachfrage trifft auf zu wenig Angebot – zumindest beim Wohnraum. Diese anhaltende Knappheit beflügelt auch die Preisentwicklung. Allein der Kapitalwertindex für Mehrfamilienhäuser stieg um 8%, was lt. vdp auf die steigenden Neuvertragsmieten zurückzuführen sei. Durch die niedrigen Zinsen sind zudem Wohnimmobilien auch für Kapitalanleger interessant. Das drückt auf die Liegenschaftszinsen. Der entsprechende Index gab im Vorjahresvergleich um 3,7% nach.

vdp Index Q1 2016

vdp Index Q1 2016

Auch die Preise für selbst genutzten Wohnraum gehen weiter nach oben. Der entsprechende Index stieg um 4,7%. Gestützt wird die Entwicklung durch die rege Nachfrage in den Metropolen, aber auch der Peripherie sowie den guten Arbeitsmarktbedingungen, so der vdp. Die Preise für Eigentumswohnungen sind um 5,7% und die für Ein- und Zweifamilienhäuser um 4,4% gestiegen.

Auch Gewerbeimmobilien werden teurer. Der Kapitalwertindex legte hier um 3,8% zu. Büroimmobilien sind hier die stärkste Assetklasse mit einem Anstieg der Kapitalwerte von 5%. Wirtschaftliche Entwicklung und sinkende Leerstände führen zu einem Anstieg der Neuvertragsmieten von 2,3%. Einzelhandelsimmobilien legen vergleichsweise moderat um 1,5%. Die Mieten stiegen hier nur um 0,4%.

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