VGF: Sommerfest in Berlin

Mit guter Stimmung traf sich vorletzten Dienstag die deutsche Fondsprominenz auf Einladung des Verbandes Geschlossene Fonds, VGF, zum Sommerfest im Commerzbank-Gebäude am Pariser Platz. Die Stimmung war durchaus gut. Schließlich scheint der Fondsabsatz im ersten Quartal den Boden gefunden zu haben. Immobilienfonds rutschen langsam in einen Boom. Das bestätigten im Gespräch an anderer Stelle Gerhard Niesslein für die IVG und Wolfgang Müller für die BVT, die ihren Gewerbeimmobilienfonds weit schneller als geplant platzieren konnte. Geändertes Anlegerverhalten scheint jetzt auch in den Zahlen erkennbar. Der Gesamtmarkt stabilisiert sich auf niedrigem Niveau. Sorgen bereiten Schiffe und vor allem die Schiffsbestellungen.

Für VGF-GF Eric Romba steht im Moment der AFIM-Richtlinienentwurf im Vordergrund. Dort ist z. B. jährliche Bewertung der Assets auch für Geschlossene Fonds vorgesehen. Insider fragen sich, was bei schon anfänglichen ca. 20% Weich- und Erwerbsnebenkosten sinnvolles herauskommen soll. Lt. VGF liegt der Sinn laufender und aufwändiger Assetbewertungen, die in keiner Fondskalkulation enthalten sind, vor allem darin, kauf- oder verkaufswilligen Anlegern Anhaltspunkte für den tatsächlichen Wert ihrer Beteiligungen zu geben. Bei deutschen geschlossenen Fonds findet weder eine Neuausgabe noch eine Rücknahme von Fondsanteilen statt. Anleger veräußern ihre Beteiligungen während der Laufzeit nur in Ausnahmefällen.

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