Was bedeutet die Wahl in Frankreich für die deutsche Immobilienbranche?

Ulrich Höller, Vorsitzender des Vorstands der GEG German Estate Group AG, Frankfurt:

„Die Wahl von Emmanuel Macron zum französischen Präsidenten ist eine gute Nachricht für die Wirtschaft und die Immobilienwirtschaft in Europa, auch wenn es nachdenklich stimmen muss, dass rund 35 Prozent der Wähler nationalistisch gestimmt haben. Die Gründe dafür sind schnell aufgezählt. Nach den  Niederlanden ist Frankreich das zweite Land, in dem die Gefahr, dass rechtsextreme Kräfte an die Macht kommen, gebannt wurde. Das stabilisiert Europa und gibt der Wirtschaft Zuversicht für ihre Investitionsentscheidungen. Als ehemaliger Investmentbanker und Ex-Wirtschaftsminister weiß Macron aus eigener Erfahrung, wie die Wirtschaft tickt und wie man sie zum Laufen bringt. Damit bringt er alles mit, um sein zentrales Wahlversprechen mit Erfolg umzusetzen: Die Wirtschaft in Frankreich soll wieder wettbewerbsfähiger werden, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Davon wird die Immobilienwirtschaft profitieren, sowohl in Frankreich selbst, wo für einen Wachstumsschub zusätzliche gewerbliche Flächen benötigt werden und die positive Grundstimmung in der Immobilienwirtschaft weiteren Aufwind erfahren dürfte. Hinzu kommt: auch die traditionell intensiven Außenhandelsbeziehungen zwischen Deutschland und Frankreich erhalten mit diesem Kurs neue Impulse, was ebenfalls den Bedarf der Wirtschaft an Büro-, Handels- und Produktionsflächen erhöht.“

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