Wirtschaftsweise: „Wir müssen die Hürden des Mindestlohn senken“

Prof. Dr. Lars Feld, einer der fünf Wirtschaftsweisen in Deutschland forderte auf dem diesjährigen Quo Vadis im Berliner Adlon die Absenkung der Hürden des Mindestlohn, um den Arbeitsmarkt für die vielen Asylsuchenden fit zu machen. Für dieses Jahr rechnet Feld mit Migrationszahlen zwischen 750.000 und 900.000, die dann bis 2020 sukzessive sinken werden. Gleichzeitig werde die Integration der Migranten in den Arbeitsmarkt mindestens 5 Jahre dauern. Eine Integration auf dem Niveau von deutschen Staatsbürgern werde erst nach 10 Jahren erreicht werden, so Feld. Die Bundesregierung forderte er auf, den Mindestlohn zu verändern. Die allgemeinen Hürden auch für Langzeitarbeitslose müssten gesenkt bzw. beseitigt werden. So könnte z.B. die Praktikantenregelung von 3 auf 12 Monate ausgeweitet werden.

Die Quo Vadis wird jährlich vom heuer Dialog veranstaltet und ist einer der Branchentreffpunkte des Jahres. Den vollständigen Bericht lesen Sie nächste Woche in „Der Immobilienbrief“.

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