AXA Real Estate steigert Transaktionsvolumen deutlich

28.Februar 2013   
Kategorie: News

AXA Real Estate Investment Managers („AXA Real Estate”), der führende Immobilienmanager Europas, hat mitgeteilt, dass sein Transaktionsvolumen in 2012 um 1,1 Mrd. Euro (18%) auf 7,3 Mrd. Euro gestiegen ist (abgeschlossene und unterzeichnete Transaktionen). Im gleichen Zeitraum 2011 betrug das Transaktionsvolumen 6,2 Mrd. Euro. Darüber hinaus wurde in 2012 für 7,4 Mrd. Euro neues Kapital eingeworben.

 

In der Einzelbetrachtung der Transaktionen zeigt sich, dass AXA Real Estate im Auftrag seiner Kunden erneut mehr Immobilien erworben als veräußert hat. Dabei ging der Trend in Richtung größerer Einzelobjekte. Für Immobilenankäufe stellte sich Deutschland als aktivster Markt heraus:

 

  • · 2012 ist das Ankaufvolumen um 12% auf 2,9 Mrd. Euro gestiegen (nach 2,6 Mrd. Euro im Jahr 2011). Die Verkäufe blieben unterdessen mit 2,1 Mrd. Euro konstant. Wie im Vorjahr war AXA Real Estate auch in 2012 Nettokäufer. In diesem Zusammenhang sind besonders folgende Transaktionen und Trends hervorzuheben:

­ Im Vorjahresvergleich war die größte Steigerung des Ankaufvolumens in Deutschland festzustellen – wo AXA Real Estate ebenfalls am aktivsten war. 1,21 Mrd. Euro (41%) der Käufe entfielen auf Deutschland, nach nur 260 Mio. Euro (10%) im Vorjahr. Auf Platz zwei kam die Schweiz mit einem Anteil bei Ankäufen von 31% (908 Mio. Euro) nach 17% (442 Mio. Euro) in 2011. Es folgte Großbritannien mit einem Anteil von 16% (460 Mio. Euro), nach 26% (676 Mio. Euro) im letzten Jahr. Frankreich, das 2011 mit 42% (880 Mio. Euro) noch an der Spitze gelegen hatte, ist mit lediglich 11% Anteil (314 Mio. Euro) 2012 auf Platz vier zurückgefallen. Nur 1% der Käufe (33 Mio. Euro) entfiel auf Spanien.

­ Die meisten Verkäufe gab es erneut in Frankreich, mit 47% (980 Mio. Euro) des gesamten Verkaufsvolumens. 2011 hatte der Anteil Frankreichs 67% (1,4 Mrd. Euro) betragen. Es folgten Großbritannien mit 22% (460 Mio. Euro, nach 15% bzw. 315 Mio. Euro im Vorjahr), Deutschland mit 16% (340 Mio. Euro, nach 10% bzw. 210 Mio. Euro) und die Schweiz mit 3% (71 Mio. Euro, nach 5% bzw. 105 Mio. Euro im Jahr 2011). Die restlichen 12% (260 Mio. Euro) entfielen auf übrige europäische Länder.

 

  • · 2012 führte AXA Real Estate einige der größten und am stärksten beachteten Transaktionen In Europa durch. Zugleich stellte das Unternehmen erneut seine Fähigkeit unter Beweis, Investoren mit gleichgerichteten Anforderungsprofilen und Strategien – durch Joint Ventures und Club Deals zusammenzubringen. Dazu zählen:

­ In einem Joint Venture mit Norges Bank Investment Management hat AXA Real Estate in Deutschland „Die Welle“ in Frankfurt und das „Neue Kanzlereck“ in Berlin zum Preis von 784 Mio. Euro. von der RBS übernommen

­ In Großbritannien wurde ein 37.000 Quadratmeter großes Büroobjekt nahe King’s Cross mit 392 Mio. Euro vorfinanziert. Das Objekt wurde zu 50% an die BNP Paribas Real Estate vorvermietet, die es auch entwickelt.

­ In der Schweiz wurde für 311 Mio. Euro ein Büro- und Einzelhandelsobjekt an der Züricher Bahnhofstraße gekauft (Nr. 53), einer der teuersten und exklusivsten Einkaufsstraßen der Welt.

­ In Frankreich übernahm AXA Real Estate für 148 Mio. Euro das Carré St Germain, ein erstklassiges Einzelhandels- und Büroimmobilienobjekt im 6. Pariser Arrondissement, von Gecina. Verkauft wurde 8 Place Vendôme für 135 Mio. Euro an den staatlichen Fonds der aserbaidschanischen Ölindustrie SOFAZ, der damit erstmals in Frankreich investierte.

 

  • · Zurzeit entwickelt AXA Real Estate Büro-, Wohn-, Einzelhandels-, Logistik- und Hotelimmobilien mit einer Gesamtfläche von einer Mio. m² und einem Entwicklungswert von 4 Mrd. Euro.

 

  • · Insgesamt hat AXA Real Estate sein verwaltetes Vermögen per 31. Dezember 2012 auf 45,3 Mrd. Euro gesteigert. Dazu zählen 19,8 Mrd. Euro Büroobjekte, 7,3 Mrd. Euro Einzelhandelsobjekte, 5,0 Mrd. Euro Wohnimmobilien, 2,5 Mrd. Euro Industrie- und Logistikimmobilien, 1,6 Mrd. Euro Hotels und 750 Mio. Euro Alternative Investments.

 

Weiteres erfolgreiches Wachstum der marktführenden Plattform für Real Estate Debt

  • · In 2012 ist das Volumen des AXA Real Estate Debt Programmes auf 6,7 Mrd. Euro angewachsen. Das Transaktionsvolumen konnte auf 2,3 Mrd. Euro gesteigert werden (2011: 1,5 Mrd. Euro). Damit hat das Unternehmen seine Position als fortschrittlichster und größter Immobilienmanager der in Europa im Bereich von CRE Loans aktiv ist, deutlich gefestigt.

 

 

 

 

Große Erfolge bei der Einwerbung von Kapital und der Auflegung innovativer neuer Produkte:

  • · 2012 hat AXA Real Estate über 7,4 Mrd. Euro neues Kapital von über 50 Investoren aus Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und Asien eingeworben. Außerdem wurden zahlreiche neue und innovative Produkte aufgelegt, von denen insbesondere folgende zu nennen sind:

­ Nach der Einwerbung von 588,5 Mio. Euro Kapital wurde im Januar 20122 das Closing des Development Ventures Fund bekanntgegeben. 65% des Kapitals stammen von Investoren aus den beiden früheren Development Venture Funds von AXA Real Estate.

­ Aufgelegt wurde der UK Long Lease Property Fund, der sich speziell an institutionelle Investoren mit langfristigen Verbindlichkeiten (wie z. b. britische Pensionskassen) wendet. Bis Ende Dezember wurde das Anfangskapital von 125 Mio. Pfund eingeworben; angestrebt wird ein Fondsvolumen von etwa 1 Mrd. Pfund innerhalb der nächsten fünf Jahre.

­ Für den Caesar Fund3, wurden 209 Mio. Euro eingeworben. Hierbei handelt es sich um das erste europäische Büroimmobilienportfolio speziell für italienische institutionelle Investoren. Der Fonds hat damit sein ambitioniertes Eigenkapitalziel erreicht. Ein maximales Fondsvolumen ist in Höhe von 420 Mio. Euro geplant.

­ Das erste Closing des Tokyo Office Fund hat stattgefunden. Der Fonds kann bis zu 10 Mrd. Yen (100 Mio. Euro Eigenkapital) in mittelgroße Büroobjekte in Tokio investieren.

­ Aufgelegt wurde eine spezielle Alternative Business Line mit dem Ziel, das verwaltete Vermögen in alternativen Investments innerhalb von drei Jahren auf 1,5 Mrd. Euro zu verdoppeln.

 

Pierre Vaquier, Chief Executive Officer von AXA Real Estate, kommentiert: „2012 hat AXA Real Estate sehr viel erreicht. Wir sind sehr stolz auf das, was wir geschafft haben – einen deutlichen Zuwachs des verwalteten Vermögens und die Entwicklung neuer und innovativer Produkte für unsere Kunden. Dabei haben wir von der Kompetenz unseres europäischen Netzwerks profitiert. Es hat uns dabei stark unterstützt, einerseits attraktive Objekte zu generieren und andererseits Objekte zeitgerecht zu veräußern. Außerdem haben wir unsere Position als europäischer Markführer für Real Estate Debt gefestigt. Wir sind davon überzeugt, dass unser Real Estate Debt Programm, mit einem Volumen von fast 7 Mrd. Euro für eines der größten, am besten etablierten und am stärksten nach Ländern diversifizierten Portfolien steht – außerhalb der Geschäftsbereiche klassischer Banken.“

 

Anne Kavanagh, Global Head of Asset Management and Transactions bei AXA Real Estate vermerkt:2012 war für AXA Real Estate ein außerordentlich aktives Jahr. Mit 7,3 Mrd. Euro Transaktionsvolumen ist es uns gelungen, das bereits sehr beeindruckende Jahr 2011 zu übertreffen.

2012 haben wir in verschiedenen europäischen Ländern und in allen Risikokategorien eine Reihe vielbeachteter Transaktionen durchgeführt. Durch die Nutzung unserer lokalen Teams in ganz Europa haben wir unsere Immobilienportfolios kontinuierlich professionell verwalten können, um beides sicherzustellen – die Werte im Auftrag unserer Kunden sichern und Mehrwert zu schaffen .“

 

Dazu Matthias Leube, Geschäftsführer der Immobiliensparte bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH: „Wir haben trotz des komplexen Umfelds gleichgesinnte Investoren für Co-Investment und Fondsmandate zusammen gebracht. Das AUM-Wachstum von 20% zeigt uns das Vertrauen in unsere Sourcing und Management Fähigkeiten. Ich bin sehr stolz auf das Team, dass unser Investmentprogramm von mehr als EUR 1,2Mrd und den Verkaufsplan von EUR 340m erfolgreich umsetzt hat. Deutschland wird auch in 2013 ein sehr attraktiver Markt bleiben“.

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