BImA macht Wohnungsbau in Berlin einen Strich durch die Rechnung und verkauft zum dreimal überhöhten Verkehrswert an Privatinvestor

14.November 2014   
Kategorie: News

Das Abgeordnetenhaus in Berlin bemüht sich um den Ankauf des sogenannten Dragoner-Areal in Kreuzberg zum Verkehrswert an den Senat. Regierung und Opposition sprachen sich am Donnerstag dafür aus, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) das Verkaufsverfahren  nach Höchstpreis abbrechen solle. Das rund 4,7 ha große Areal an der Obentrautstraße/Ecke Mehringdamm sei zentral gelegen, durch zwei U-Bahnlinien angebunden und deshalb ideal für den Wohnungsbau auch zu bezahlbaren Mieten geeignet, betonten alle. Doch die BImA habe Angebote der Wohnungsbaugesellschaften abgelehnt, kritisierten Redner. Jetzt biete ein Investor 36 Mio. Euro – dreimal so viel wie der  geschätzte Verkehrswert.

 

Siehe zum Dragoner-Areal und den umstrittenen Verkaufspraktiken der BImA u.a. Der Immobilienbrief Berlin Nr. 84

KK

Über einen Antrag der Piraten-Fraktion, der Senat solle sich beim Bund dafür verwenden, dieses Höchstpreis-Verkaufsverfahren zu stoppen und direkt an Berlin zu verkaufen, wurde dennoch nicht sofort abgestimmt. Die rot-schwarze Koalition stimmte mit ihrer Mehrheit für Überweisung des Antrags in den Stadtentwicklungsausschuss.

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