KanAm verkauft weitere Immobilien aus KanAm grundinvest Fonds

20.Dezember 2016   
Kategorie: News

KanAm konnte aus ihrem in der Auflösung befindlichen Fonds grundinvest Fonds weitere drei Immobilien veräußern. Drei in Kanada und eine in den Niederlanden. Damit sind 93% bzw. 6 Mrd. Euro des Immobilienvermögens verkauft. Mit den Erlösen wird die Fremdfinanzierung getilgt. Die Anleger erhalten 720 Mio. Euro bzw. 10 Euro pro Anteil ausgezahlt.

Die Erlöse aus den jüngsten Verkäufen und auch Zahlungen aus noch ausstehenden möglichen weiteren Abschlüssen werden, auch wegen Kaufpreiseinbehalten und Abschlagszahlungen wie Quellensteuer in den unterschiedlichen Steuersystemen, nicht mehr in diesem Kalenderjahr abgerechnet werden können, so dass diese Beträge von mehr als 600 Millionen Euro zum Jahreswechsel als liquider Anteil des Sondervermögens mit dem Verwaltungsmandat auf die Depotbank M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA übergehen werden. Der typische Anleger im KanAm grundinvest Fonds mit einer repräsentativen Haltedauer der Anteile von rund elf Jahren wird zu diesem Zeitpunkt unverändert einen positiven Anlageerfolg von kumuliert mehr als 9 Prozent erreichen. Anleger, die seit Auflage des Fonds investiert sind, dürften trotz der Auflösung dann eine Wertentwicklung von rund 39 Prozent erzielt haben.

Bei den einzelnen jetzt veräußerten Objekten handelt es sich um:

Boulevard 1350-1360 René-Lévesque Ouest in Montreal, Kanada (siehe Foto links), ist treuhänderisch von  GWL Reality Advisers Inc., einer 100 prozentigen Tochtergesellschaft der The Great-West Life Assurance Company, für zwei institutionelle Inverstoren gekauft worden. Die beiden Büroobjekte waren unter dem Namen E-Commerce I und E-Commerce II fertiggestellt worden und 2007 und 2008 in den Fonds gekommen. Im Zuge der Verkaufsvorbereitungen wurde der Gebäudekomplex vom Asset Management der KanAm Grund Group zu einem Financial Hub „rebranded“ und die Vermietungsquote vor allem mit Dienstleistern aus der Finanzbranche erhöht. 

Delftse Poort in Rotterdam (Foto links) hielt der KanAm grundinvest Fonds seit Ende 2005. Den 50-Prozentanteil an dem Joint Venture in den Niederlanden wurde vom Partner CBRE Global Investors übernommen.

Eine vorläufige Endabrechnung der Auflösung des KanAm grundinvest Fonds mit allen Verkaufs- und Ausschüttungs-Ergebnissen, den möglichen Restbeständen sowie Liquiditäts-Rückbehalten wird die KanAm Grund Group erst nach dem Jahreswechsel erstellen können, wenn alle Verkaufsmöglichkeiten ausgeschöpft sind. Noch sind fünf Immobilien im Fonds, die größte davon in konkreten Verkaufsverhandlungen. Die Verantwortung für die Restabwicklung geht am 1. Januar 2017 gemäß § 39 Abs. 1 InvG auf die Depotbank über. Dies ist die renommierte, vor über 200 Jahren gegründete Privatbank M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA. Trotz Wechsels des Fondsmanagements zum 1. Januar 2017 auf die Depotbank bleibt für die Anleger aber vieles beim Gewohnten. Die Depotbank wird die Anleger durch Abwicklungsberichte über den jeweiligen Stand der Restabwicklung unterrichten und die weiteren Ausschüttungen vornehmen.

Nach Übergabe des Fondsmanagements an die Depotbank wird die Ausschüttung des restlichen Fondsvermögens durch den Verkauf der möglicherweise noch verbliebenen Immobilien bestimmt sowie durch Rückstellungen für die unter Risikogesichtspunkten zur Gewährleistung der Zahlungsfähigkeit noch temporär einzubehaltende Liquidität. Zu den damit abzusichernden Risiken zählen Steuerforderungen und –risiken, Gewährleistungen, Garantie- und Mängelbeseitigungsansprüche, Rechtsrisiken und laufende Geschäftsvorfälle und Kosten der Fondsverwaltung.

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