USA-Interview mit Wolfgang J. Kunz, DNL

3.Juni 2020   

Kategorie: Artikel des Tages

US-Dollar sichert das Vermögen internationaler Investoren!

Die DNL Gruppe vermittelt seit 2002 sehr erfolgreich US-Investments und bietet hier sowohl privaten Investoren als auch institutionellen Anlegern, wie Family Offices, Banken und Versorgungswerken, die Möglichkeit, professionell in wertstabile und dennoch renditestarke Gewerbeimmobilien im Südosten der USA zu investieren. Mit ihrem ersten KAGB-regulierten Alternative Investment Fund (AIF) legt die DNL Exclusive Opportunity GmbH & Co. KG ihren Fokus vor allem auf ertragreiche Gewerbeimmobilien aus dem Bereich Office und Retail und bietet ihren Anlegern eine Investitionsmöglichkeit in Immobilien mit großem Wertsteigerungspotential.

„Der Immobilienbrief“: Herr Kunz, Sie sind seit mehr als 18 Jahren erfolgreich auf den US-Märkten tätig. Im Moment verschiebt sich die Stimmung in Deutschland eher Richtung China. Politisch wird Porzellan zerschlagen. Wichtiger sind aber die konjunkturellen Horror-Meldungen in Folge der Corona-Krise. Wie stellen sich denn die USA im Vergleich zu Deutschland oder Europa auf?

Wolfgang J. Kunz, DNL: Lassen wir politische Aspekte einmal außen vor. Manches erledigt sich in einer Demokratie von selber. Außerdem wurden manche Wahrheiten einfach ausgesprochen, die in vermeintlicher wirtschaftlicher Stärke zuvor einfach überspielt wurden. Die USA haben sich über 75 Jahre als verlässlicher und gesellschaftlich eng verwandter Partner herausgestellt, der zudem Deutschland und Europa eine Menge Verteidigungslasten abgenommen hat. Diese Verbindung auf Grund kurzfristiger, aktueller politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen zugunsten der Abhängigkeit von einer völlig wesensfremden Diktatur tauschen zu wollen, ist grob fahrlässig und gefährlich. Außerdem ist und bleibt die USA für uns der wirtschaftlich interessantere Partner. Hinzu kommt die Weltreservewährung US-Dollar, die ihre Verpflichtungen immer erfüllen wird und die von den USA nicht nur mit Worten, sondern immer auch mit Taten „Whatever it takes“ geschützt werden wird.

Daher macht es einfach keinen Sinn, Amerika ständig mit der Wirtschaftsleistung Deutschlands gegenüberzustellen. Wenn man die Vereinigten Staaten schon in den Vergleich ziehen möchte, dann muss man dies mit ganz Europa machen. Dann sieht das Ganze direkt anders aus. Das Ergebnis fällt zugunsten der USA aus.

In der EU haben wir den Nachteil, dass 27 Länder sich untereinander einstimmig einig sein müssen, sich gegenseitig mit Geldern zu unterstützen und dadurch ihre eigene Wirtschaft schwächen. Mitte Mai, haben Deutschlands Bundeskanzlerin und Frankreichs Präsident den gemeinsamen Vorschlag gemacht, einen Euro-Fonds über 500 Milliarden € zur Unterstützung der durch die Pandemie finanziell geschwächten EU-Länder aufzulegen. Schweden, Niederlande und Österreich wehren sich spontan, dieses Geld einfach abzugeben. Sie fordern, dass es sich bei diesen Zahlungen, zum Beispiel für Italien und Spanien, um Darlehen handeln soll, die auch zurückgezahlt werden müssen. Wie dem auch sei, die Leistung von 500 Milliarden € Darlehen erhöhen die sowieso schon herausgegebenen Darlehen zur Unterstützung und schwächen den Euro nachhaltig.

„Der Immobilienbrief“: Aber die konjunkturellen Meldungen aus USA im Vergleich zu Deutschland stimmen bedenklich.

Wolfgang J. Kunz, DNL: Wirtschaftsweise diskutieren darüber, in welcher Form „V, W, U oder L“ die Rezession wohl zu erwarten ist. Das Fluten der Eurozone mit Euro mit einer einhergehenden Rezession, werden zunächst Sparer oder Anleger und später unsere nachfolgende Generation zu tragen haben. Die Meldungen aus Deutschland sprechen von einem massiven Konjunkturrückgang. Andererseit bin ich davon überzeugt, dass Deutschland auch diese Krise überstehen wird. Die Kernfrage lautet aber, WIE wird Deutschland durch die extremen Belastungen der Umverteilung der Lasten innerhalb der EU aus der gesamten Situation herausgehen? Da aber jede Nation nur ihre eigenen Vorteile im Sinn hat, werden die schwachen Länder gewinnen und die starken Länder verlieren. ?

In den USA sieht die Situation ganz anders aus. In den Vereinigten Staaten gibt es keine Finanzierung „untereinander“, d.h. der wirtschaftlich starke Südosten hat nicht die Aufgabe, Staaten wie Kalifornien oder einzelne Großkonzerne wie Autobauer Chrysler zu unterstützen. Die noch nie dagewesenen Stützungsprogramme, die Trump verabschiedete, kennen keine regionalen Befindlichkeiten oder Zustimmungsbedürfnisse.

 

Gerade aktuell berichtete der Präsident der FED, Jerome Powell, dass er, trotz des dramatischen Einbruchs der Wirtschaftslage, wieder mit einem starken Wachstum der Wirtschaft ab dem dritten Quartal rechnet. Powell und internationale Wirtschaftsfachkreise erwarten auch, dass sich die Arbeitslosenquote sehr schnell verbessert. Schließlich gibt es keine „Kurzarbeit“. Freigesetzte Arbeitnehmer werden bei einer Erholung schnell wieder eingestellt. Die US-Wirtschaft ist einfach schneller. Der wirtschaftliche Druck auf jeden Einzelnen ist höher. Der Blick ist immer voraus gerichtet.

Risiko bleibt natürlich ein Wiederaufflammen der Pandemie. Aber das gilt genauso für Deutschland und Europa. Bleiben wir alle jedoch optimistisch und beleuchten, wie sich eine positive Entwicklung in den USA nicht nur für die USA selbst, sondern auf die globale Wirtschaft auswirken wird. China erholt sich aber bereits. Als stärkste Wirtschaftsmacht der Welt wird die in USA schnell wieder aufblühende Ökonomie die Weltwirtschaft befeuern. Bevor weltweit und insbesondere in Europa die Mechanismen positiv greifen, wird in den USA die Wirtschaft schon wieder laufen.

Die sich stabilisierende Wirtschaft in Amerika wird sich vor Allem im Südosten bemerkbar machen. Mit circa 22% trägt der Südosten den größten Anteil des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes. Da in dieser Wirtschaftsregion Gewerkschaften sehr schwach sind und die Lebenshaltungskosten nur circa ein Drittel von New York oder Kalifornien betragen, wird dort auch zuerst wieder Rendite erwirtschaftet.

Deshalb bieten wir mit der DNL hier im Südosten, genau genommen in South Carolina, die aus meiner Sicht großartige Möglichkeit, bei einer TOP Class A Immobilie (LEED zertifiziert) schnell Vermögen zu sichern und sehr attraktive Renditen zu erzielen. (Infos unter www.dnl-exclusive.de)

„Der Immobilienbrief“: Herr Kunz, was erwarten Sie in 3 Sätzen auf den Punkt gebracht für die USA?

Wolfgang J. Kunz, DNL: Ich erwarte eine schnelle und dynamische Erholung. Ich erwarte eine langfristig stabile Währung, die immer verteidigt werden wird, die immer ihre Verpflichtungen erfüllt und die als Reservewährung nicht ersetzt werden kann. Eine diktatorisch manipulierbare Reservewährung ist nicht vorstellbar. Die Entwicklung des Euro zeigt die Chancenlosigkeit einer alternativen Reservewährung. Und ich erwarte last but not least bessere Immobilienperspektiven in dynamischem Umfeld und gute Immobilienrenditen für antizyklische Investoren heute.

(Das Interview führte Werner Rohmert)

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