„Der Handelsimmobilien Report Nr. 125

Der Handelsimmobilien Report Nr 125

Editorial von Ruth Vierbuchen:. (Seite 1)

–     Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Landesregierung in NRW plant starke Begrenzungen für den großflächigen Einzelhandel. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn die Planer und Gutachter für längere Zeit die Familieneinkäufe übernehmen würden, damit sie erfahren, was Kunden wollen. (Seite 1)

–     Investmentmarkt Retail – Mangel an gängigen Core-Objekten als Nadelöhr: Die europäische Schuldenkrise zeigt im 1. Halbjahr 2012 auch auf dem Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien ihre Spuren. Denn nachdem die Anleger mit mehr Vorsicht investieren und bevorzugt Core-Kriterien zugrundelegen, wird das Angebot knapp. Das zeigt sich besonders im Segment Einzelhandelsimmobilien. Dennoch geht Jones Lang LaSalle davon aus, dass 2012 bei Gewerbeimmobilien ein Volumen von 23 Mrd. Euro erreicht werden kann. (Vierbuchen, Seite 2)

–     Redevco – Blackstone übernimmt türkisches Center-Portfolio: Mit Blick auf die schwieriger werdende wirtschaftliche Entwicklung und im Zuge der Veränderungen in der Einzelhandelslandschaft richtet Redevco ihre internationale Portfolio-Strategie neu aus. (Vierbuchen, Seite 6)

–     Milaneo-Shopping-Center – Hamburg Trust erwirbt die Mehrheit: In den ersten beiden Quartalen 2012 ist der deutsche Investmentmarkt für Handelsimmobilien eher ruhig angelaufen. Mit der jüngsten Beteiligung der Hamburg Trust am Shopping-Center Milaneo dürfte das Geschäft zur Jahresmitte aber an Fahrt gewinnen. (Vierbuchen, Seite 7)

–     Woolworth GmbH – Filialnetz bereits wieder deutlich ausgeweitet: Der Name Woolworth hat eine lange Tradition. Doch in den vergangenen 15 Jahren war die Billig-Kaufhaus-Kette in unruhiges Fahrwasser geraten. Nach dem Ende der Insolvenz im Frühjahr 2010 ist Woolworth wieder auf Expansionskurs. (Vierbuchen, Seite 10)

–     Landesentwicklungsplan – NRW-Entwurf zieht enge Grenzen für Großflächen: Mit großem Interesse verfolgt die Öffentlichkeit derzeit, wie das Land Nordrhein-Westfalen die Lücke schließen will, die entstanden ist, nachdem § 24, a LEPro NRW (Landesentwicklungsprogramm) Ende 2011 außer Kraft gesetzt wurde. Bislang liegt der Entwurf eines „sachlichen Teilplans Großflächiger Einzelhandel“ zum Landesentwicklungsplan Nordrhein-Westfalen vor. (Vierbuchen, Seite 10)

–     GPK – Eine Branche erobert sich ihre Marktstellung zurück: Glas, Porzellan, Keramik und Haushaltswaren galten als extrem uninteressante Branche im Niedergang. Vor allem weil die Nachfolger fehlten, kam es in den Innenstädten zum Wegbrechen der Fachgeschäfte. Die sich gleichfalls rückläufig entwickelnde deutsche Industrie sah sich vor dem Problem, dass sie für ihre Produkte keine Verkaufsstellen mehr fand. (Wotruba, Seite 12)

–     Nachgefragt bei BBE-Fachberater Christoph Buluschek zum Thema GPK-Markt (Seite 13)

–     Filialnetzplanung – Es gilt das Potenzial eines Standorts genau zu ermitteln: Deutschlands Konsumenten sind sehr kostenbewusst. Entsprechend ist der hiesige Einzelhandel gewöhnt, bei den Kosten mit spitzem Bleistift zu rechnen. Das gilt auch und insbesondere bei der Miete, die den Erfolg eines Geschäfts maßgeblich mit beeinflusst. Ist die Miete gemessen am Potenzial eines Standorts zu hoch, wird der Kaufmann scheitern. In einem White Paper zeigt Oliver Giehsel, Einzelhandelsexperte von GfK Geomarketing, welche  Optimierungsmöglichkeiten bei der Filialnetzplanung bestehen. (Vierbuchen, Seite 14)

–     Wirkungsanalyse innerstädtische Shopping-Center – Keine Patentrezepte: Viele Studien über die Auswirkungen von Shopping-Centern sind in den vergangenen Jahren erstellt worden. Mit der Frage, welche Antworten sich über die Wirkung von Shopping-Centern auf die Innenstädte aus 37 Studien ableiten lassen, befasste sich der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. (Vierbuchen, Seite 16)

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