„Der Handelsimmobilien Report Nr. 129

10.September 2012   

Der Handelsimmobilien Report Nr 129

  • ·Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Dynamik im Online-Handel zwingt den stationären Handel über neue Konzepte nachzudenken. Das ist mit Blick auf die Landesplanung aber nicht immer einfach. Als schwierig erweist sich für Nicolas Berggruen offenbar auch die Sanierung des Karstadt-Konzerns. (Seite 1)
  • ·Umfrage – Stimmung bei Investoren und Händlern bleibt stabil: Das relativ stabile Konsumklima in Deutschland wirkt sich auch auf die Stimmung im Einzelhandel und im Investmentmarkt aus. So etwa lässt sich das Ergebnis der Befragungen zusammenfassen, die die Hahn Gruppe für die 7. Ausgabe des Retail Real Estate Reports zusammen mit GfK Geomarketing und CBRE durchgeführt hat. Die Mehrheit der befragten Expansionsverantwortlichen aus dem Handel rechnet auch im 2. Halbjahr mit steigenden Umsätzen und steigender Flächennachfrage. (Vierbuchen, Seite 2)
  • ·Expansion – Weniger Shopping-Center, weniger Raum für Mode: Seit dem 1. Halbjahr 2012 setzt auch der Einzelhandel mehr auf Sicherheit. Stärker als noch in der ersten Jahreshälfte 2011 suchen die Händler in der 1A-Lage, die im 1. Halbjahr mit 292 Vermietungen oder 26% aller erfassten Vermietungen von 1 122 das stärkste Segment war. (Vierbuchen, Seite 6)
  • ·Karstadt – Mehr Modemarken, aber das birgt auch mehr Risiken: Nachdem Karstadt mit seiner Ankündigung, dass bis 2014 etwa 2000 Stellen abgebaut werden sollen, für Unmut und Spekulationen über das Unternehmen gesorgt hatte, sah Karstadt-Chef Andrew Jennings offenbar die Notwendigkeit, etwas für die Stimmung und das Ansehen zu tun. Mit einer Mitteilung wandte er sich deshalb an die Öffentlichkeit, um über die Fortschritte im Programm „Karstadt 2015“ zu informieren. (Vierbuchen, Seite 8)
  • ·Ikea-Stadt – Zugeständnisse an Hamburger Bedürfnisse: Der schwedische Möbelanbieter Ikea war in der jüngeren Vergangenheit für manche Schlagzeile gut. Damit ist nicht der Erfolg des genialen Möbelkonzepts um Billy & Co gemeint, sondern vor allem die Aktivitäten der Ikea-Immobilien-Tochter Landprop. In Hamburg soll laut Agenturmeldungen mit der Grundstückssuche bereits begonnen worden sein. (Richter, Seite 10)
  • ·Nachhaltigkeit – Selbst Kreditinstitute schauen auf Zertifikate: Der Sommer 2008, als die wachsende Nachfrage nach fossilen Brennstoffen aus den „Emerging Markets“ verdeutlichte, dass Öl sehr knapp und damit sehr teuer werden wird, hat vielen ins Bewusstsein gerufen, was es bedeutet, wenn alle Länder wachsen und nach Wohlstand streben. Energie ist seither nicht mehr wirklich billig geworden. In der Immobilienwirtschaft hat sich das Thema Nachhaltigkeit vom Modebegriff zum Alltagsgeschäft gewandelt. (Vierbuchen, Seite 12)
  • ·Mittelstädte in NRW – Aufgeschlossenheit für neue Projekte ist groß: Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind die Mittelstädte im Kommen. Was das für die Handelsimmobilien-Szene bedeutet, wie sich die Erfahrungen aus den Großstädten auf die Mittelstädte übertragen lassen, damit beschäftigte sich der Handels-Dialog Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. (Vierbuchen, Seite 14)
  • ·Mieter in den Top 15 – Karstadt ist flächenmäßig die Nummer eins: Wer betreibt eigentlich die meiste Fläche in den 15 größten deutschen Innenstädten? Mit der Antwort auf diese Frage hat sich das Osnabrücker Maklerunternehmen Lührmann befasst und die Karstadt Warenhaus GmbH aus Essen mit 26,37% der innerstädtischen Fläche auf Platz 1 ermittelt. (Vierbuchen, Seite 16)
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