„Der Handelsimmobilien Report Nr. 130

Der Handelsimmobilien Report Nr 130

Editorial von Ruth Vierbuchen: Mit ihrer Entscheidung haben die Richter des Bundesverfassungsgerichts erst einmal für Entspannung auf den Märkten gesorgt. Dass die Richter ESM und Fiskalpakt kippen würden, war nicht zu erwarten. Die Verantwortung will derzeit niemand auf sich laden. Doch sie haben einen positiven Kontrapunkt gesetzt gegen oft Kopflos wirkende Politiker. (Seite 1)

  • ·Welt-Investmentmarkt – Die Zahl der analagefähigen Länder steigt stetig: Handelsimmobilien werden auch in den nächsten Jahren von den Einkaufslisten der internationalen Investoren nicht mehr wegzudenken sein. Im Gegenteil: Der Immobiliendienstleister Jones Lang LaSalle geht davon aus, dass das weltweite Transaktionsvolumen mit Retail Assets bis 2020 um 50% auf 180 Mrd. US-Dollar steigen wird. (Vierbuchen, Seite 2)
  • ·Stadtentwicklung – Zwischen Nutzungsvielfalt und Wirtschaftlichkeit: Unter der schlichten Überschrift „Einzelhandels- und Stadtentwicklung“ richtete die GMA einen Fachkongress in Düsseldorf aus. Im Mittelpunkt der Diskussion: die Bedeutung des Einzelhandels für die Innenstädte. Mehr Vielfalt und weniger Kommerzialisierung forderte die Politik, mehr Verständnis für ihre Zwänge und die Vorteile des Einzelhandels forderten Handel und Immobilienwirtschaft. (Vierbuchen, Seite 5)
  • ·Hahn German Retail Property Day – Der stationäre Handel rückt näher an seine Kunden: Zum 4. Mal trafen sich Experten aus der deutschen Handelsimmobilien-Szene zum Hahn German Retail Property Day 2012, zum dritten Mal trafen sie sich im Schloss Bensberg. Fragen, wie der Einzelhandel auf den Online-Handel reagieren sollte, bewegten die Diskussionsrunden – mit überraschenden Ergebnissen. (Vierbuchen, Seite 8)
  • ·Luxus-Einkaufsmeilen – Sonderkonjunktur in der Londoner Bond Street: Die britische Wirtschaft ist zu Jahresbeginn erneut in die Rezession abgeglitten und das Konsumklima ist nach Feststellung der Nürnberger GfK entsprechend schlecht. Angesichts der schwachen Konjunktur halten die meisten Konsumenten ihr Geld zusammen. In diesem traurigen Umfeld bewahrt das Luxus-Segment jedoch unverändert seinen Glanz. (Vierbuchen, Seite 12)
  • ·Stiftung Lebendige Stadt – Auszeichnung für die barrierefreie Stadt: Beim europaweiten Wettbewerb „barrierefreie Stadt“, den die Stiftung „Lebendige Stadt“ zusammen mit dem Bundesfamilienministerium ausgerichtet hat, ist Schwerin als Sieger hervorgegangen. Gesucht wurden Projekte, „die die Eigenständigkeit, Mobilität und Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben fördern“. (Seite 14)
  • ·Einzelhandel – Die Sorgen sind bislang größer als die Risiken: Nachdem Deutschland relativ schnell aus der Krise herausgefunden hatte und auf einen recht stabilen Binnenkonsum setzen konnte, zeigt sich zunehmend, dass seit Sommer 2011 die Stimmung in punkto Eurokrise gekippt ist. Die Verunsicherung beeinträchtigt auch die Stimmung im Einzelhandel. Hinzu kommen die Kosten der Energiewende, die den Einzelhandel als drittgrößten Energieverbraucher mit steigenden Kosten belastet und beim Konsumenten Kaufkraft abschöpft. (Vierbuchen, Seite 15)
  • ·Vermietungsmarkt – Anstieg im 2. Halbjahr gebremst: In der zweiten Jahreshälfte 2012 zeigen sich die Einzelhandelsmieten stabil. Der Immobiliendienstleister Jones Lang LaSalle hat die 185 wichtigsten deutschen Einkaufsstädte untersucht und dabei festgestellt, dass sich die Mieten gemessen an den ersten 6 Monaten des Jahres 2012 kaum verändert haben. (Vierbuchen, Seite 17)

 

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