Der Handelsimmobilien Report Nr. 137

11.Januar 2013   

Der Handelsimmobilien Report Nr 137

  • ·Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Zivilklage von Madeleine Schickedanz gegen frühere Berater werfen ein interessantes Licht auf die Unternehmenspolitik der Familie Schickedanz. (Seite 1)
  • ·Jahresausblick 2013 – Mit vorsichtigem Optimismus ins neue Jahr: Ende 2011 trauten sich die Experten bei ihren Prognosen für 2012 noch konkrete Zielmarken zu benennen. Zwar hatte sich inzwischen der Eindruck verfestigt, dass für die Euro-Krise keine schnelle Lösung möglich ist und die Investoren setzten wieder auf Sicherheit, doch der Trend auf dem Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien schien klar. Zu Beginn des Jahres 2013 sind die Experten mit konkreten Zahlen dagegen sparsam. (Vierbuchen, Seite 2)
  • ·Immobilien-Klima – Leichte Stimmungsaufhellung zum Jahresausklang: Ende 2012 hat das Immobilien-Klima einen durchweg positiven Trend gezeigt. Dieses Ergebnis der 60. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Indexes werten die Experten als Hinweis dafür, dass sich bei den Panel-Teilnehmern der Eindruck verfestigt hat, dass die Staatsschuldenkrise in Euro-Land unter Kontrolle gebracht wurde. (Seite 6)
  • ·Sinn-Leffers-Übernahme – Zusammen mit Wöhrl entsteht ein neues Marktgewicht: Die Hagener Mode-Kette Sinn-Leffers erhält einen neuen Eigentümer. Mit dem süddeutschen Unternehmer Gerhard Wöhrl und dessen Familie steigt ein Eigentümer ein, der viel vom schwierigen Mode-Geschäft versteht. Das Nürnberger Unternehmen mit 38 Modehäusern in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt, 2 000 Mitarbeitern und etwa 300 Mio. Euro Umsatz verfolgt die gleiche Verkaufsstrategie wie Sinn-Leffers: Unterschiedliche Marken des gehobenen Segments unter einem Dach. (Vierbuchen, Seite 6)
  • ·Unibail Rodamco – Essen und Trinken soll zum Erlebnis werden: Der neue Großaktionär der Essener mfi AG, Unibail-Rodamco, führt in seinen Shopping-Centern ein neues Gastronomie-Konzept ein. Mit Blick auf die wichtigen Themen Erlebniseinkauf und Aufenthaltsqualität, mit denen sich die Shopping-Center-Industrie gegen die wachsende Konkurrenz des nüchternen Online-Handels abgrenzen will, platziert der Center-Spezialist seine Gastronomie künftig im Herzen seiner Einkaufswelten. Stichwort: „The Dining Experience“ – „Erlebnis Essen“. (Vierbuchen, Seite 8)
  • ·Zukunftsinitiative Textil – der Immobilien neue „Kleider“: „Kleider machen Leute.“ Das wusste schon der Schriftsteller Gottfried Keller. Mode-Geschäfte sind einer der wichtigsten Bausteine im innerstädtischen Angebotsmix und die Bekleidungsanbieter stellen die größte Mieter-Gruppe in den deutschen Einkaufsmeilen. Aber Textilien gewinnen auch zunehmend Verwendung als „Bekleidung für Gebäude“ wie beispielsweise bei der Rhein-Galerie in Ludwigshafen oder als Ersatz für den Baustoff Stahlbeton. Textilbeton heißt das neue Stichwort. (Vierbuchen, Seite 10)
  • ·Finanzierung – Wege zur preisgünstigen Aufnahme von Mitteln: Wer Kapital zur Gründung, Expansion oder einfach zur Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebs benötigt, kommt zumeist an einer Bank resp. einem Kredit nicht vorbei. Alternative Finanzierungsformen erfreuen sich zwar zunehmenden Zuspruchs, eignen sich aber oft nicht für konkrete Projekte. Und auch der Zugang zu Eigenmitteln von Dritten oder zu Fördertöpfen ist begrenzt. Welchen Weg man auch immer einschlägt, eines haben diese Finanzierungsquellen gemeinsam: vor ihrer Vergabe oder Prolongation ist eine Bonitätsprüfung, d.h. ein Rating gesetzt. (Schinnerl, Seite 12)
  • ·US-Handelsimmobilien – Der Trend geht zu kleineren Flächen in den Cities: Die US-Verbraucher haben sich auf einen langen Weg aus der Krise eingerichtet und üben sich im Konsumverzicht bzw. im Smart-Shopping, nicht zuletzt, weil ihnen die Banken nicht mehr uneingeschränkt Kredit einräumen.“ So umschreibt IVG Research im „Marktreport Nordamerika 2012“ die Stimmungslage der US-Bürger. Sichtbares Zeichen dieser Zurückhaltung war zuletzt der schwache Verlauf des Weihnachtsgeschäfts. Das Gezerre der Politiker um den Staatshaushalt, die Unvereinbarkeit der politischen Positionen und die Lagerkämpfe lassen auch nicht erwarten, dass sich die Stimmung der US-Bürger mittelfristig aufhellen wird. (Vierbuchen, Seite 14)
  • ·Europäische Spitzenmieten – Umsätze und Konsumklima haben kaum Einfluss: Einzelhandelsimmobilien an europäischen Top-Standorten entwickeln sich weitgehend unabhängig vom jeweiligen Gesamtmarkt. So lautet das Ergebnis einer Studie, die die Patrizia Immobilien AG vorgelegt hat. Untersucht wurden seit 2001 die Einzelhandelsumsätze in 26 europäischen Metropolen, die der jeweiligen Mietpreisentwicklung im Spitzensegment gegenüberstellt wurden. (Seite 17)

 

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