Der Handelsimmobilien Report Nr. 142

22.März 2013   

Der Handelsimmobilien Report Nr 142

Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Wachstumsperspektiven für die hiesige Konsumgüterbranche und die Binnenkonjunktur bleiben mit Blick auf das seit Jahren schrumpfende Realeinkommen in Deutschland eng bemessen. Durch das große Interesse internationaler Investoren am deutschen  Handelsimmobilienmarkt und die Expansionspläne internationaler Handelsmarken wird der Wettbewerbsdruck wachsen. Das dürfte nicht ohne Folgen für die Innenstädte bleiben. (Seite 1)

  • ·              Mipim 2013 – Marktteilnehmer rechnen mit weiterer Markterholung: Deutschland steht als Zielmarkt sehr hoch im Kurs. Dabei befinden sich die Investoren, die offenbar unter großem Anlagedruck stehen, im Zwiespalt zwischen Sicherheitsdenken und mehr Risikobereitschaft, wie sich auf der Mipim 2013 in Cannes zeigte. Der Aussteller Reed Midem zählte etwa 20 000 Teilnehmer. (Vierbuchen, Seite 2)
  • ·              Globale Marktperspektiven – Expansion der Händler stabilisiert die Entwicklung: Auf den internationalen Immobilienmärkten macht sich nach einem Jahr Euro- und Schuldenkrise in Europa und den USA 2013 wieder mehr Zuversicht breit. Insbesondere die Dynamik im 4. Quartal des Vorjahres machen die Experten von Jones Lang Lasalle in ihrem Quartalsbericht „Global Market Perspektive“ verantwortlich für den wachsenden Appetit der Investoren auf Gewerbeimmobilien. Im Segment Handelsimmobilien werde das Interesse der internationalen Einzelhändler an den „emerging markets“ die Entwicklung und die Mieten vorantreiben. (Vierbuchen, Seite 5)
  • ·              Standortvergleich – Straubing sticht München beim Pro-Kopf-Umsatz: Die große Bedeutung von Städten wie München, Berlin und Hamburg für Kunden und Einzelhandel ist unbestritten. Das Angebot an Marken und Handelskonzepten ist nirgends in Deutschland größer. Und auch die Frequenz ist erheblich. Doch die Spitzenreiter in der Rangliste mit dem höchsten Einzelhandelsumsatz pro Kopf und der höchsten Einzelhandelszentralität sind in der Provinz zu finden. (Vierbuchen, Seite )
  • ·              Das Interview: mit HBB-Geschäftsführer Harald Ortner über das Potenzial deutscher Mittelstädte und das Interesse der Investoren und des Einzelhandels an diesen Standorten (Seite 10)
  • ·              Rewe Group – Neuausrichtung von Penny trägt erste Früchte: Die Kölner Rewe Group hat ihren Umsatz 2012 um 2,7% auf 49,7 Mrd. Euro gesteigert. Vor allem aber wuchs das  operative Ergebnis vor Einmalbelastungen (Ebita) um 35,6% auf 501,2 Mio. Euro. Die Herausforderung wird 2013 darin bestehen, das hohe Wachstum bei den Supermärkten zu halten und die Umstrukturierung bei Penny voranzubringen. (Vierbuchen, Seite 12)
  • ·              ECE Fonds – Auf der Suche nach Wertsteigerungspotenzial: Der ECE European Prime Shopping Center Fund hat in Odense das zweitgrößte Shopping-Center Dänemarks erworben. Damit betritt die Hamburger ECE erstmals skandinavischen Boden. (Vierbuchen, Seite 15)
  • ·              Sonae Sierra – Fokussierung auf die Wachstumsmärkte der Zukunft: Der Shopping-Center-Spezialist Sonae Sierra setzt auf die wachstumsstarken Märkte in Brasilien und Nordafrika, um  einen Ausgleich für das Geschäft in Südeuropa zu schaffen. Während sich die direkt beeinflussbaren Größen 2012 positiv entwickelten, belasteten Marktwertanpassungen das Ergebnis. (Vierbuchen, Seite 16)
  • ·              Shopping-Center-Markt – Allianz gründet Joint Venture mit SES Spar: Versicherungen als Investoren und Kapitalgeber sind derzeit sehr gefragt. Unter den deutschen Versicherungskonzernen ist insbesondere die Münchener Allianz sehr aktiv. Nachdem sich der Konzern Ende August mehrheitlich am Frankfurter Skyline Plaza beteiligen wird, lässt nun die Allianz Real Estate GmbH aufhorchen: Mit ihrem Gemeinschaftsprojekt mit dem österreichischen Shopping-Center-Spezialisten SES Spar European Shopping Centers. (Vierbuchen, Seite 17)
  • ·              Metro Group – Der Vorstand stellt den Kunden in den Mittelpunkt der Strategie: Die Düsseldorfer Metro Group steht vor einer kompletten Neuausrichtung ihrer Strategie. Nach den Worten von Metro-Chef Olaf Koch will sich der Handelskonzern künftig stärker an der Frage ausrichten, ob die verschiedenen Vertriebskonzepte – Cash & Carry, Media Saturn, Real und Kaufhof – für „den Kunden relevant“ sind? Der Verkauf rückt stärker in den Blickpunkt der Strategie. (Vierbuchen, Seite 18)

 

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