Der Handelsimmobilien Report Nr 164

24.Januar 2014   

Der Handelsimmobilien Report Nr 164

–        Editorial von Ruth Vierbuchen: Viel wird darüber diskutiert, welche Veränderungen der Online-Handel in der Einzelhandelslandschaft bewirken wird. Doch es gibt viele andere Veränderungen, die bereits heute die Qualität des Einzelhandelsangebots in den kleineren Städten insbesondere in punkto Bekleidung beeinträchtigen und die Kommunen zum Handeln zwingen. (Seite 1)

–        Investmentmarkt Retail – Ein sehr begehrtes Anlageobjekt für Institutionelle: Die Nachfrage nach deutschen Handelsimmobilien wird 2014 nicht versiegen. Nachdem diese Anlageklasse in der Vergangenheit von hiesigen Investoren eher kritisch – als zu risikoreich – betrachtet wurde, hat sich das Blatt inzwischen gewendet. Internationale Anleger kamen 2013 auch deshalb weniger zum Zuge, weil deutsche Investoren schneller waren. (Seite 2)

–        Das Interview mit Stephan Jung, Vorstandschef des GCSC über veränderte Investoren-Präferenzen, die Perspektiven im Jahr 2014 und die Bedeutung des Online-Handels. (Seite 6)

–        Emerging Trends – Experten erwarten bessere Fremdkapitalversorgung: Die lange Niedrigzinsphase und die Schwierigkeiten in den Ländern an der Peripherie der Euro-Zone zeigen Anfang 2014 Wirkung. Denn da sich viele Investoren gemäß der Core-Definition auf die wenigen Immobilienmärkte fokussiert haben, die ins Raster passten, ist die Mehrheit der 500 für die PwC-/ULI-Studie befragten europäischen Immobilien-Experten der Ansicht, dass die Top-Immobilien in Städten wie London, Paris, München und weiteren deutschen Großstädten überbewertet seien. (Seite 9)

–        Herausforderungen für Handelsimmobilien – Die Ansprüche sind gigantisch: Schon seit vielen Jahren beklagt der Einzelhandel das Problem, dass die Verkaufsfläche weiter wächst, obwohl der Umsatz nicht Schritt halten kann. Das bedeutet mehr Wettbewerbsdruck und sinkende Flächenleistungen – also Umsatz je qm. Im Jahr 2012, als Folge der Insolvenz der Drogerie-Marktkette Schlecker und der Schließung zahlreicher Filialen ist die Verkaufsfläche hierzulande erstmals zurück gegangen. Auch die Insolvenz von Praktiker und die Aufgabe unrentabler Standorte dürfte dazu führen, dass in punkto Verkaufsfläche weiter Druck aus dem Markt genommen wird. Durch den Online-Handel werden die Karten aber vielfach neu gemischt. (Seite 11)

–        Buchkette Thalia – Das gedruckte Buch bleibt als Geschenk sehr beliebt: Die Buchkette Thalia ist nach Mitteilung des Unternehmens gut ins 1. Quartal des Geschäftsjahres 2013/14, das mit dem Weihnachtsgeschäft zusammenfällt, gestartet: Das Unternehmen verzeichne insgesamt rund 7% vergleichbares Umsatzwachstum gegenüber Vorjahr, heißt es. Dabei hätten sich sowohl die Erlöse in den stationären Buchmärkten als auch der Online-Umsatz gemessen am Vorjahreszeitraum positiv entwickelt. Konkrete Umsatzzahlen wollte Thalia auf Anfrage nicht nennen. (Seite 14)

–        Stadtgesellschaft und Stadtbild in Köln – Auch auf das Engagement der Bürger kommt es an: In Köln, der viertgrößten Stadt Deutschlands, steht das Thema „Städtisches Erscheinungsbild“ seit November des vergangenen Jahres wieder ganz oben auf der Agenda der Stadtgesellschaft. (Edelmann-Veith, Seite 15)

–        Metro Group – Substanzielle Neuausrichtung auf die Stamm-Märkte: Nachdem die Metro Group 2013 ein Rumpfgeschäftsjahr ohne Weihnachtsgeschäft eingelegt hat, um das Geschäftsjahr umzustellen, ist der Blick auf das 1. Quartal, das auch das wichtige Weihnachtsgeschäft des Jahres 2013 beinhaltet, besonders interessant. Der Konzernumsatz erhöhte sich demnach portfolio- und währungsbereinigt um 1,1%. Das Weihnachtsgeschäft war aber eher verhalten. (Seite 16)

–        Bevölkerungsstrukturen – Die meisten Kinder leben im ländlichen Raum: Die allgemeine Handels-Weisheit „All retail is local“ gilt auch, wenn es um die Frage geht, wie sich die Bevölkerung im Umfeld eines Geschäfts zusammensetzt. Sind es viele „junge Familien mit Kindern“, oder „ältere Ehepaare ohne Kinder“ oder „Single-Haushalte“, die etwa im Lebensmittelhandel eher kleine Gebinde und Fertigprodukte einkaufen? Beim Feintuning des Angebots spielt das eine Rolle. Und auch bei der Frage, wo es sich lohnt, für bestimmte Produkte zu werben – und wo nicht. Dazu eine Studie der GfK. (Seite 18)

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