Der Handelsimmobilien Report Nr. 283

Der Handelsimmobilien Report Nr 283

  • Editorial von Ruth Vierbuchen: Die „schwarzen Schwäne“, die in der nächsten Zeit zu einem Turnaround auf den europäischen Immobilienmärkten führen könnten, nehmen immer mehr Gestalt an. Neben den bislang ungeklärten Modalitäten für den Brexit im nächsten Jahr zeigen sich nun auch die Folgen der italienischen Schuldenpolitik in Form steigender Zinsen und im Konflikt mit Brüssel immer klarer. (Seite 10)
  • Investmentmarkt Deutschland – Optimistischer Ausblick auf das Schlussquartal: Nach einer beachtlichen Aufholjagd ausgerechnet im dritten Quartal, dem traditionell schwächsten Zeitraum für Transaktionen, könnte der Investmentmarkt für deutsche Handelsimmobilien im Gesamtjahr noch ein gutes bis überdurchschnittliches Resultat erzielen. Darin sind sich die Immobiliendienstleister beim Blick auf das vierte Quartal 2018 einig. Denn in der Transaktionspipeline gibt es noch einige größere Deals. In Deutschland bleiben Retail Assets im Gewerbeimmobilienmarkt damit die zweitstärkste Anlageklasse hinter Büroimmobilien. (Seite 2)
  • Studie Revitalisierung von Shopping-Centern – Keine Renovierung heißt weniger Kunden: Seit die GMA zusammen mit dem Center-Spezialisten Sonae Sierra im Jahr 2010 erstmals den Revitalisierungsbedarf im deutschen Shopping-Center-Bestand untersuchte, hat sich viel getan. Die Dynamisierung des Online-Handels durch die mobilen Endgeräte hat in der Shopping-Center-Industrie – genauso wie im Einzelhandel – das Bewusstsein dafür geschärft, dass die Branchen auf die Technik-Affinität der Konsumenten von heute reagieren muss: Mit attraktiven Verkaufsflächen und Centern genauso wie mit einer ausgefeilten Online-Strategie, um auch im Internet präsent zu sein. Das gilt auch für ältere Objekte. (Seite 6)
  • Einkaufstourismus – Wieder mehr russische Kunden in München: Die bayerische Landeshauptstadt München gehört hinter Berlin zu den Metropolen mit dem größten Touristenaufkommen in Deutschland. Nach der aktuellen Studie „Einkaufsverhalten russischer Gäste in München“, die von der BBE Handelsberatung im Auftrag des Handelsverbands Bayern (HBE) erstellt wurde, wird die Stadt an der Isar bei russischen Touristen wieder beliebter. Nach der Ukraine-Krise würden wieder mehr Gäste in die Landeshauptstadt kommen und dabei auch kräftig Geld ausgeben, heißt es. (Seite 10
  • Logix GmbH – Logistikimmobilien-Branche sucht den Dialog: Die Ansiedlung von Logistik-Zentren verbraucht viel Fläche, die Architektur ist oft schlicht und passt nicht ins idyllische Stadtbild und vor allem der umfangreiche Lieferverkehr durch Lkw stößt bei Bürgern und Kommunen nicht auf Gegenliebe. Gleichzeitig gilt: „Ohne Logistik funktioniert die Wirtschaft nicht“, warb Malte-Maria Münchow, Sprecher der Initiative Logistikimmobilien Logix GmbH bei Vorstellung der 3. Logix-Studie auf der Expo Real in München für seine Branche, die stark wächst und derzeit im Fokus vieler Immobilien-Investoren steht. (Seite 12)
  • Panattoni Europe – Mit neuen „City Docks“ näher an die Kunden: Der wachsende eCommerce stellt nicht nur den stationären Handel vor Herausforderungen, sondern eröffnet der Logistikimmobilien-Industrie neue Möglichkeiten, weil die für die Zustellung an Haushalte erforderliche Logistikimmobilien näher an die Wohnorte heranrücken müssen und auch deutlich kleiner sind. Der Projektentwickler für Industrie- und Logistikimmobilien, Panattoni Europe, will sich in diesem Segment – neben dem Stammgeschäft – sein drittes Standbein aufbauen. (Seite 14)
  • Four Parx GmbH – Der Projektentwickler baut nun auch in die Höhe: Francisco J. Bähr, geschäftsführender Gesellschafter der Four Parx GmbH aus Dreieich ist überzeugt, dass der Bedarf an Logistikflächen und urbaner Logistik hierzulande in den nächsten Jahren noch deutlich steigen wird. Vor allem seien Immobilien für die City-Logistik gefragt. Doch städtische Grundstücke sind knapp und teuer. Nicht zuletzt auf Grund des wachsenden eCommerce, der den Kunden eine immer schnellere Belieferung verspricht, müssen die Logistikhallen immer näher an die Wohnorte der Kunden heranrücken. (Seite 16)
  • Potenzial im eCommerce – Unser Unterbewusstsein kauft ein: Die neue Elaboratum-Studie PsyConversion für Versicherungen – „Besucher von Versicherungswebseiten mit verhaltenspsychologischen Insights verstehen und lenken“, zeigt: Wer seine Website auf emotionale und intuitive Entscheidungsfaktoren optimiert, verbessert die Conversion-Rate und das Nutzererlebnis. Der eCommerce lässt dieses Potenzial erstaunlicherweise weitgehend ungenutzt. Auch für den stationären Handel können die Vorteile zum Tragen kommen. (Seite 18)
  • Risiko-Investment Einzelhandelsimmobilie – Eine echte Gefahr oder nur ein Trugbild?: Investitionen in Handelsobjekte stehen gerade unter Beschuss. Stichworte wie sinkende Mieten, kürzere Mietlaufzeiten, kleinere Verkaufsflächen, verändertes Kaufverhalten und ein boomender Online-Handel befeuern die Furcht vor Fehlallokationen bei professionellen Anlegern. Und der Chor der Medien stimmt mit ein: Von einem Auslaufmodell des stationären Einzelhandels ist zu lesen und einer kippenden Stimmung. Schwarzmalerei? (Gollnest, Seite 21)

 

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